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Feuerteufel von Bütlingen: Tatverdächtiger festgenommen

Zwei Reetdachhäuser fielen der Brandserie zum Opfer (Foto: Feuerwehr)
thl. Elbmarsch. Die Brandserie in der Elbmarsch, bei der ein Millionen-Schaden angerichtet wurde, geht wahrscheinlich zu Lasten eines Täters aus dem kleinen Bütlingen. Nach dem letzten Brand am 12. September haben die Ermittler am Samstagabend einen Jugendlichen als Tatverdächtigen vorläufig festgenommen. Neben Hinweisen aus der Bevölkerung waren es auch Spuren an den Brandorten, die auf ihn schließen ließen.
Der junge Mann wurde gestern auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lüneburg einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ wegen einer Tat, für die ein dringender Tatverdacht besteht, einen Haftbefehl. Aufgrund des psychischen Zustandes des Tatverdächtigen wurde gleichzeitig die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet.
"Die Ermittlungen gehen mit unvermindertem Personaleinsatz weiter.
Zu Befragungen in der Bevölkerung wird die Polizei auch in den
nächsten Tagen noch verstärkt in der Elbmarsch präsent sein", sagt Polizeisprecher Jan Krüger. Die Polizei hatte für die Ermittlungen eine Ermittlungsgruppe eingerichtet, die im Verlauf der letzten Woche auf eine 27-köpfige Sonderkommission aufgestockt worden war.
Seit dem 2. September kam es in der Samtgemeinde Elbmarsch zu insgesamt sieben Bränden. Dabei wurden zwei Reetdachhäuser in Bütlingen und ein Einfamilienhaus in Obermarschacht zum Teil völlig zerstört.
Hinweise nimmt die Soko "Elbmarsch" unter der Telefonnummer 04171 - 796333 oder über den Notruf 110 entgegen.

Mehr zu dem Fall lesen Sie am Mittwoch in der Printausgabe des WOCHENBLATT