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In den Klostermauern Erleuchtung finden

Es ist geplant, die Harsefelder Kirche nachts anzustrahlen.

Strahler sollen Park und Ruinen nachts erhellen.

Nach der Marktstraße soll nun der Klosterpark an die Reihe kommen: Die Politiker des Flecken Harsefeld sind sich einig, auch das "grüne Herz" des Ortes in ein besseres Licht zu rücken. Die Mitglieder des Bauausschusses sprachen sich dafür aus, rund um das historische Ensemble von Amtshof, Klosterruinen und Museum Strahler zu installieren. Kostenpunkt 60.000 Euro.
Zum Einsatz kommen sollen Modelle, die sich durch einen relativ geringen Energieverbrauch auszeichnen. Laut Lichtgestalter Oliver Waldleben werden die Strahler eine Leistung von jeweils 20 bis 35 Watt haben. Er zog den Vergleich mit einem Baustrahler, der an einem Schild am Amtshof montiert ist: Allein diese Leuchte benötigt mehr Strom als alle Strahler zusammen, die Waldleben an den Gebäuden und entlang der Wege anbringen will.
Der Plan des Licht-Experten sieht vor, das Backsteingemäuer des Amtshofes großflächig auszuleuchten - und zwar mit Bodenstrahlern, um die Optik des imposanten Gebäudes nicht zu verschandeln. Weitere Strahler werden an den Wegen in den Boden versenkt. Eine spezielle Abdeckplatte soll mutwillige Beschädigungen verhindern.
Nach Waldlebens Planungen soll der neugotische Kirchenbau, der den Bereich rund um den Klosterpark dominiert, auch nachts für weithin sichtbare Akzente sorgen. Angedacht ist der Einsatz von LED-Lampen, die vor allem den Kirchturm nach Einbruch der Dunkelheit besonders schön erstrahlen lassen.