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Von Islam-Experten und lupenreinen Demokraten - Leser-Reaktionen auf den Brief von Wilfried Uhlmann

„Endlich spricht einer aus, was die Masse denkt.“ Wilfried Uhlmann traf mit seiner Analyse den Nerv vieler Bürger (Foto: Fotolia © bluedesign)
 
Für manche der "Huntington der Nordheide": Wilfried Uhlmann (CDU) (Foto: Fotolia © bluedesign)
(mi). „Diejenigen, die hierher kommen, sind im Allgemeinen von der ignorantesten, dümmsten Sorte ihrer Nation. Es ist fast unmöglich, ihnen überkommene Vorurteile wieder zu nehmen (...) Da sie an die Freiheit nicht gewöhnt sind, können sie mit ihr nichts anfangen ... aber jetzt kommen sie in hellen Scharen (...) Kurz, wenn es nicht gelingt, ihren Zuflussstrom (...) zu lenken, werden sie uns bald an Zahl übertreffen.“
Dieses Zitat stammt aus keinem der aktuellen Wortbeiträge, die das WOCHENBLATT als Reaktion auf den Artikel „Provokation oder Skandal“ zum Weihnachtsbrief des Vorsitzenden der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Harburg-Land (MIT), Wilfried Uhlmann, erreichten. Nein, es ist ca. 250 Jahre alt. Urheber ist der honorige Amerikaner Benjamin Franklin, Gründervater der USA, Wissenschaftler, Philosoph und Demokrat. Gemeint sind deutsche Einwanderer, die in das laut Uhlmann „fast menschenleere Nordamerika“ des 18. Jahrhunderts strömten. Die Redaktion hat dieses Zitat gewählt, weil es verdeutlicht, dass Überfremdungsdiskurse nicht neu sind und dass auch honorige Personen nicht vor irrationalen Ängsten gefeit sind.
Viele Zuschriften erreichten die Redaktion jedenfalls auf den genannten Artikel. Dabei erhält Uhlmann viel Zuspruch. Ein Großteil der Leser schließt sich dessen These von der Unintegrierbarkeit moslemischer Einwanderer an.
So schreibt zum Beispiel Ulli Mokelke: „Gebetsräume, Scharia, (...) untypische Kleidung, Verweigerung von Turn- oder Schwimm-
unterricht, Klagen gegen verbindliche Weihnachtsfeiern an Schulen, Clanbildung, Schächten, Verweigerung der deutschen Sprache, No-Go-Areas (...) Ghettobildung, Respektlosigkeiten gegen (weibliche) Polizei (...) sind für mich eindeutige Anzeichen von Integrationsunwilligkeit, einhergehend mit Gesetzesverstößen.“ Der Leser stellt außerdem fest: „Heute darf man nicht von islamisch geprägten Parallelgesellschaften reden, um nicht gleich als Faschist oder Schlimmeres verunglimpft zu werden.“
Ähnlich sieht es auch Horst Zeck, der feststellt: „An dem
Schreiben von dem CDU-Politiker Wilfried Uhlmann ist nichts auszusetzen. Der Skandal ist ihr Kommentar. Der ist ehrverletzend, herabwürdigend und zeugt von sachlicher Unkenntnis. Nach amtlichen Statistiken sind die Mehrzahl der Flüchtlinge Analphabeten, die wohl schwerlich in unsere digitale Wirtschaft zu integrieren sind.“
Leser Manfred Dünow sagt: „Der Brief ist weder ein Skandal noch eine ‚vertretbare‘ Argumentation. Er ist eine Beschreibung der Situation in Deutschland, die zum Nachdenken auffordert. Menschen, die Asyl suchen und verdienen, sollen weiter wie immer herkommen dürfen, aber der weitere Zuzug muss gebremst werden.“
Hans-Wilhelm Stehnken, parteiloser Ratsherr in Buchholz, erklärt: „Der MIT-Weihnachtsbrief ist weder eine Provokation noch ein Skandal (...) Faschistisches Gedankengut ist doch etwas völlig anderes. Ich kenne Herrn Uhlmann aus etlichen Gesprächen und weiß daher, dass er ein lupenreiner Demokrat ist.“
Leserin Stephanie Spieth kritisiert, dass der Redakteur sich in seinem Kommentar klar positioniert „(...) indem Sie (gemeint ist der Autor) sich sehr schnell der Keule bedienen gegen die AfD und Herrn Sarrazin, ohne einen Vergleich zu benennen, um diese Aussage zu belegen (...)“ Sie erklärt weiter: „Eine Meinung zu haben scheint in diesem Land nicht mehr gewünscht, es kommt sofort die Verurteilung in die rechte Ecke.“ Sie weiß: „Journalismus sollte neutral berichten und nicht Meinungen vorschreiben!“ (Anm. d. Red.: Die „Meinung“, die Frau Spieth so kritisiert, wurde in einem Kommentar zu dem neutralen Artikel geäußert. Ein Kommentar ist eine Artikelform, die, weil sie Ansichten des Autors wiedergibt, per Definition nicht neutral sein kann und auch nicht muss).
„Nein Herr Schrader! Es reicht endgültig!“, findet Leser Karsten Müller und erklärt: „Ich sage Ihnen ganz klar: Es sind Redakteure wie Sie, die meinen, als Hüter einer von Ihnen definierten Gesinnung jeden, der eine andere Auffassung vertritt, in die rechte Ecke rücken zu müssen. Sie gefährden die Debatte und letztlich unsere Demokratie (...) Ich bin Herrn Uhlmann daher für seine Ausführungen außerordentlich dankbar.“
Leser Volker Giese moniert: „Vollkommen daneben ist aber der Kommentar von Mitja Schrader. Da wird mal wieder aus der ‚links-extremistischen‘ Gutmenschenecke geschossen und verleumdet, sobald es auch nur jemand wagt, seine Meinung über die Flüchtlingsproblematik kundzutun. Herr Schrader benutzt dieselbe Rhetorik wie die Faschisten damals, nur eben aus der anderen Ecke. Der Leser hat noch eine Empfehlung: „Lassen Sie zukünftig in der Zeitung die Kommentarstelle lieber frei, anstatt sie mit Ihrem unerträglichen Geschwätz zu füllen.“
Leser Martin Hansen stellt klar: „Die von Herrn Uhlmann angesprochenen Parallelgesellschaften existieren.“ Dennoch hält Hansen offenbar nicht alle Muslime für unintegrierbar. Er schreibt: „All dies wird von einer kleinen Gruppe innerhalb der Muslime verursacht. Könnten wir in unserer Gesellschaft offen darüber streiten, wo die roten Linien unserer westlichen Werte verlaufen (...) wären wir dieses Problem schnell wieder los. Vermutlich wären uns auch die liberalen Muslime sehr dankbar dafür.“
Einige Leser teilen auch die Kritik an Uhlmanns Brief. Uwe Schulze kritisiert in einem ausführlichen Schreiben: „Der gesamte Inhalt des Grußwortes zeichnet sich durch ein falsches Signal an unsere Gesellschaft aus. (...) Ebenso falsch wie hochnäsig und ignorant ist die Aussage, dass die geflüchteten Menschen sich in unserer modernen (...) Welt nicht zurecht finden und aus diesem Grund nicht integriert werden können. Das bezeichnen wir als schlicht gelogen und als Populismus mit Rechts-Charakter. Unsere persönliche Erfahrung im direkten und vielfältigen Umgang mit geflüchteten Menschen zeigen das genaue Gegenteil auf.“
Ähnlich sieht es Hans-Jürgen Fuß, der schreibt: „Vielen Dank für Ihren informativen und (zurecht?!) wertenden Beitrag über den Brief Wilfried Uhlmanns und über die entlarvende Reaktion seiner Parteifreundin Britta Witte.“
Manfred Hüllen schreibt: „Herr Uhlmann wird wohl leider immer dieses Handeln und Denken behalten! Die Frage, die sich mir stellt: Wie wohl die Mitglieder der MIT reagieren? Entweder sie tragen diese Denke ebenfalls in sich (...) oder Sie distanzieren sich und Herr Uhlmann tritt zurück. Zu einem der höchsten christlichen Feste einen solchen Brief zu
schreiben, ist eine Schande!“

Weitere Leser-Reaktionen

Im Anschluss folgen hier drei ungekürzte Schreiben, die es aus Platzgründen nicht in die Printausgabe des WOCHENBLATT geschafft haben.
Der CDU Kreistagspolitiker Necdet Savural wendet sich direkt an Thomas Grambow
"Also ich muss sagen, ich bin ganz schön schockiert, wie der Herr Grambow mit diesem Brief umgeht.
Ich stelle folgendes fest:
Herr Uhlmann hat vor Jahren in einem Vortrag die Frage "was hat unsere Rasse so erfolgreich gemacht?" mit der Aussage "die Tatsache, dass wir nie eine eigene Rasse waren" beantwortet.
Damals war auch die Presse und sehr viele Gäste anwesend. Da gab es überhaupt keine Diskussion darüber, denn jeder hat es so verstanden, wie Herr Uhlmann es gemeint hat, nämlich genau das Gegenteil von braunem Gedankengut. Er wollte mit diesem Satz provokativ die braune Ecke zum Nachdenken anregen, dass wir keine Rasse sind, wie die immer von sich behaupten.
Sehr geehrter Herr Grambow!
Dieser Schuss geht nach hinten los, denn ich glaube nicht, dass er sich entschuldigen soll und die Konsequenzen ziehen muss, sondern Sie sollten sich bei ihm entschuldigen und die Konsequenzen ziehen.
Erstmal Herr Grambow, was wissen Sie über den Menschen Uhlmann eigentlich?
Ein paar Fakten zur Person: Herr Uhlmann ist mit einer Frau verheiratet, die einen Migrationshintergrund hat. Seine Schwiegertochter ist Chinesin. Ich bin mit ihm und seiner Familie seit mehr als 10 Jahren befreundet und ich habe noch nie das Gefühl gehabt, dass er auf seiner geistigen Festplatte irgendwelches braunes Gedankengut gespeichert hat.
Ja er ist konservativ, ja er ist ein Christ. Aber das sind die meisten in der CDU. Deswegen bin ich auch in dieser Partei und nicht in einer anderen.
Jetzt wollen wir seinen Brief Punkt für Punkt auf dem Prüfstand legen.
Der Satz, den ich am Anfang bereits erwähnt habe, gut, darüber könnte man streiten, aber nur weil dieser Satz in der deutschen Geschichte eben zu sehr missbraucht wurde und heute von einer Partei bei fast jeder Gelegenheit gebraucht wird.
Im Kontext wollte er genau darauf aufmerksam machen, dass wir eben keine Rasse sind oder waren (wie die braune, rechte Ecke immer wieder behauptet). Also ist Ihre Empörung reine Polemik und eine Unterstellung.
Der Vergleich mit der Auswanderung in den USA: Was ist da falsch zu verstehen?
Lesen Sie nichts über die Auswanderer von damals in den USA? Die Gründe waren genau so wie der Herr Uhlmann beschrieben hat. Lesen Sie es gerne nach. Über die Muslime: Es sind auch meine persönlichen Erkenntnisse, was Herr Uhlmann über die Integration der Muslime schreibt. Es sind mittlerweile über 50 Jahre vergangen und wir reden immer noch über die Integration bzw. misslungene Integration der türkischstämmigen hier in Deutschland. Die Polen, die damals nach Deutschland eingewandert sind (die meisten in den Ruhrpott), die sind nicht nur integriert, sondern zum größten Teil bereits assimiliert.
Das werden wir bei den muslimischen Einwanderern (seien es Araber, Türken oder Afrikaner) niemals erleben, zu mindestens nicht bei der Mehrheit, denn für die meisten zählt tatsächlich die Sharia und nicht unser Gesetz, und zwar so lange wir es zulassen, dass in den Moscheen die Kinder nach der Sharia unterrichtet werden.
Wir müssen den Einfluss der DITIB auf die Moscheen unterbinden und noch vieles mehr.
Ich empfehle Ihnen folgende Bücher zu lesen. - Neukölln ist überall ( Heinz Buschkowsky) der sollte Ihnen eventuell bekannt sein. - Das Ende der Geduld ( Kerstin Heisig ) wohl nie davon gehört oder? Wenn zu Hause der Fernseher 24 Stunden in arabischer oder türkischer Sprache läuft und wir nur fördern und nicht endgültig auch fordern, werden wir immer wieder diese Diskussionen führen müssen. Der Familiennachzug: Das erste Gerichtsurteil hat bereits die Diskussion erneut entfacht. Es war von vorn herein so geplant, dass der Minderjährige voran geht, damit er den Rest der Familie (Vater, Mutter, Geschwister, Tante, Onkel, usw.) nach holt. Ob derjenige minderjährig ist oder war sei dahin gestellt, denn viele von ihnen sind ohne Papiere unterwegs und behaupten einfach sie wären es. Zu dem noch ist er doch kein anerkannter Asylant, sondern ein Flüchtling, der bei uns vorübergehend (bis der Krieg vorbei ist) Schutz gesucht und bekommen hat.
Wir können unsere Defizite im Fachkräftemangel nicht über die Asylpolitik lösen. Das wird nicht funktionieren. Eine vernünftige Einwanderungspolitik muss her. Um das nicht zu erkennen muss man auf beiden Augen blind sein, was Sie hoffentlich nicht sind.
Wir sind, damit meine ich die Mehrheit der Deutschen, nach wie vor bereit, auch in der Zukunft den Menschen, die in Not geraten sind, zu helfen. Und nach wie vor soll jeder Mensch, der politisch verfolgt wird Asyl bekommen, aber nicht der, der unsere Gesetzeslücken ausnutzt und als Scheinasylant unser Sozialleistungssystem in Anspruch nimmt. Sie haben wohl kein Problem damit?
Ich habe selbst immer wieder gefordert, dass wir den Menschen dort „das Angeln bei bringen sollten“ und nicht ständig unsere Essensreste hinschicken, damit sie den Tag überleben.
Ihnen ermöglichen die Ressourcen, die dort vorhanden sind, selbst auszuschöpfen und in bare Münze umzuwandeln und die Entwicklungsgelder besser kanalisieren, damit diese Gelder nicht irgendwo in Panama oder sonst wo landen.
Dazu gehört, das Asylverfahren zu beschleunigen: Ein zentrales Aufnahmelager für die Dauer von 6 Monaten. Die Verfahren trennen: Asylantrag / Flüchtlingsstatus.
Während dieser Zeit keine Sozialleistungen, sondern nur Grundsicherung / Versorgung.
In diesen 6 Monaten muss es möglich sein, die Aussicht auf Asyl zu erkennen oder eben nicht. Bei positivem Bescheid kann derjenige an die Kommunen weiter geleitet werden, um mit der Integration zu beginnen (Sprache, Arbeit, Wohnung, eben das ganze Programm).
Der Abgelehnte muss umgehend das Land verlassen (wenn sein muss, auf Staatskosten abgeschoben werden), denn nur so können wir den restlichen vernünftig helfen und diese auch integrieren.
Resümee: Der Wahlkampf ist schon lange vorbei. Es ist nicht in Ordnung Menschen zu diffamieren, ohne dies sachlich begründen zu können. (Das nennt man mit Dreck bewerfen, es wird immer etwas davon hängen bleiben).  Das ist für mich nicht mehr Polemik. Das ist menschenverachtend, das ist unterste Schublade. Ich fordere Sie auf: Entschuldigen Sie sich bei Herrn Uhlmann.
Ob Ihre Partei Sie nach dieser Entgleisung noch als Vorsitzenden tragen kann, wird uns die Zukunft zeigen. Schließlich gibt es sehr viele gute und vernünftige Leute in ihrer Partei, die ich persönlich kennen und schätzen lernen durfte."
Bernd Wenzel schreibt: Es ist ja richtig: der Koran hätte wegen seiner sehr vielen grundgesetzwidrigen Aussagen und Forderungen längst verboten sein müssen. Es ist ja richtig: trotz dankbar empfundener Ausnahmen gerade hier im Landkreis haben wir in den deutschen Städten ein riesiges Bildungs- und Berufs-Integrationsproblem vor allem mit den bereits in dritter Generation bei uns lebenden Migranten. Diese Probleme werden wir aber nicht mit Leuten wie Herrn Wilfried Uhlmann lösen, der das unterschiedliche Denken und Fühlen anderer Menschen zwanghaft-automatisch zur Kreation einer anderen „Rasse“ verwendet. Hinzu kommt, dass er diesen Mist auch noch zu Weihnachten von sich gibt, wo wir doch wissen, dass inzwischen Hundertausende, ja, vielleicht sogar Millionen, muslimischer Mitbürger dieses Fest mit uns zusammen als ein die Menschen verbindendes Fest mit feiern. Die CDU muss sich fragen, wie solch Geistes Kind an die Spitze einer ihrer Partei-Organisationen gelangen konnte."
Leser Martin Hansen erklärt:  Gestatten Sie mir folgende Widerrede:
Die Statistik auf die sich Herr Uhlmann bezog, habe ich nach ca. 5 Minuten Recherche im Internet gefunden. Es handelt sich um eine Studie des Wissenschaftszentrums für Sozialforschung in Berlin. Autor der Studie ist Ruud Kopmann.
Mir ist bewusst, dass ein Werbefinanziertes Wurfblatt wie das Ihre, nur sehr begrenzt wirklichen Journalismus betreiben kann. Aber bevor ich in meinem Kommentar die Keule des Faschismus schwinge, hätte ich mich doch informiert. (Anmerkung der Redaktion: Herrn Uhlmann wurde kein Faschismus unterstellt. Es wurde lediglich festgestellt, dass es genau solch undifferenzierte Äußerungen aus der Mitte der Gesellschaft sind, die wirklich faschistisches Gedankengut salonfähig machen. Auch dazu gibt es Untersuchungen, sie beziehen sich auf die Entstehung und Verfestigung rechtsextremer, faschistischer Einstellung bei Jugendlichen der ehemaligen DDR. Auch diese Untersuchungen findet man im Internet.) 
Auch der Rest Ihres Kommentars trieft vor moralischem Hochmut und ist im Gegenzug frei von sachlichen Gegenargumenten.  Warum bewerten Sie die Thesen von Herrn Uhlmann als „plumpe Analyse“? Haben Sie etwas Substantielles zur Diskussion beizutragen? Leider vergiften Kommentare wie der Ihrige eine politische Debatte über die Probleme Deutschlands mit Teilen des Islam. Dadurch, dass sie jede Kritik am Islam mit dem unverhältnismäßigen Vorwurf des nationalsozialistischen Faschismus unterdrücken, bewahren Sie eine Ideologie vor Kritik, die für folgende Tatsachen verantwortlich ist. (Anmerkung der Redaktion:  Es folgt eine Aufzählung von Tatbeständen belegt durch 16 verschiedene  Links. Weil wir wie der Verfasser ja eingangs festgestellt hat nur ein "Werbe finanziertes Wurfblatt" sind, war es der Redaktion zeitlich und personell nicht möglich, dieses auf ihren Stichhaltigkeit zu überprüfen, daher wurde das Schreiben um diesen Part gekürzt.)
Die von Herrn Uhlmann angesprochenen Parallelgesellschaften existieren. Ich könnte hierzu noch viele Seiten mit haarsträubenden Artikeln füllen. All dies wird von einer kleinen Gruppe innerhalb der Muslime verursacht. Könnten wir in unserer Gesellschaft offen darüber streiten wo die roten Linien unserer westlichen Werte verlaufen und die Regeln ohne wenn und aber eingehalten werden müssen, wären wir diese Probleme schnell wieder los. Vermutlich wären uns auch die liberalen Muslime sehr dankbar dafür. Aber ein kleiner Kreis hysterischer Moralwächter unterbindet unter dem Deckmantel des Kampfes gegen Rechts jede offene und so dringend notwendige Auseinandersetzung. So wie Sie es in diesem Kommentar getan haben. Hierdurch trage Sie zur Polarisierung der Gesellschaft bei, und fungieren als herausragender Wahlkampfhelfer für die AFD.
Die Äußerungen von Herrn Uhlmann zu den verschiedenen Rassen halte ich im Übrigen auch für Unsinn. Die Gründe für die Bildungsmisere in der arabischen Welt sind wohl eher in der Kultur zu suchen. Die arabischen Nobelpreisträger sind an einer Hand abzuzählen und der Konsum von Literatur in der arabischen Welt ist praktisch nicht existent. Verantwortlich hierfür ist das drei Jahrhunderte währende Verbot des Buchdruckes. Seitdem hat sich die arabische Welt praktisch nicht mehr weiterentwickelt und große Mühen den Rückstand wieder aufzuholen. Im Grunde Allgemeinbildung, die sich jeder Interessierte in kurzer Zeit aneignen kann und über die man streiten kann und muss. Eine These kann Unsinn sein, aber sie kann nicht undemokratisch sein. Ein unterdrücken der Diskussion durch Diffamierung der Beteiligten Personen ist undemokratisch.
Wer steht wohl einem demokratischen und liberalen Gesellschaftskonzept näher? Der Kritiker, der mit zugegebenermaßen etwas skurrilen und im Detail vielleicht sogar falschen Theorien den Einfluss einer problematischen Glaubensrichtung anprangert , oder der Moralwächter der mit unwürdigen Vergleichen den Kritiker stigmatisiert und mit persönlichen Angriffen versucht zu diskreditieren, ohne selber etwas sachliches beizutragen?"