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Geehrte gibt sich bescheiden

Samtgemeinde-Bürgermeister Gerhard Froelian gratuliert Annemarie Draack
jd. Horneburg. Verleihung des Horneburger Ehrentalers an Awo-Vorsitzende Annemarie Draack. Sie ist ein weiblicher "Hans Dampf in allen Gassen": Die Horneburgerin Annemarie Draack (67) ist überall dort anzutreffen, wo leidenschaftliches Engagement und vehementes Eintreten für eine Sache gefragt ist. Sie war jahrzehntelang Ratsmitglied, leitet den Ortsverein der Awo, zählt zu den Gründungsmitgliedern der Seniorengruppe "Methusalem", packt mit an bei der DRK-Kleiderkammer, mischt bei der Theatergruppe "Hornbörger Pankoken" mit und kümmert sich um kranke Menschen. Diese Aufzählung ist bei weitem nicht vollständig, doch sie zeigt bereits, dass die besondere Ehrung, die Draack jetzt erfahren hat, mehr als berechtigt ist: Sie erhielt aus den Händen des scheidenden Samtgemeinde-Bürgermeisters Gerhard Froelian den "Horneburger Ehrentaler". Mit dieser Auszeichnung wird der herausragende Einsatz von Bürgern für das Gemeinwohl gewürdigt.

In seiner Laudatio bezeichnete Froelian die Geehrte als fröhlichen, humorvollen und hilfsbereiten Menschen. Der Rathauschef sparte nicht mit positiven Attributen, um Draacks segensreiches Wirken für die Kommune und die örtlichen Vereine zu beschreiben. Froelian untermalte seine Ansprache sogar musikalisch: Er griff zur Quetschkommode, um Draack eine kleine "Lobeshymne" vorzutragen. Außer dem Gesang des Bürgermeisters hallten auch heitere Kinderstimmen durch das Horneburger Handwerksmuseum, in der der Festakt stattfand: Auf Wunsch von Draack brachte eine Gruppe des örtlichen Awo-Kindergartens "Moorwichtel" ein Ständchen dar.

Die Geehrte zeigte sich sichtlich gerührt. "Ich musste schon ein wenig Überzeugungsarbeit leisten, damit Frau Draack die Ehrung überhaupt annimmt", erklärte Froelian später. "Meine Frau engagiert sich mit Begeisterung, ist aber niemand, der sich in den Vordergrund spielen will", begründet Draacks Ehemann Herrmann die Bescheidenheit der Geehrten. Sie stehe lieber in der zweiten Reihe anstatt sich im Rampenlicht zu sonnen.