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Endlich Leben im Hanstedter Dorfkrug

Günther Killer ist zuversichtlich: Jetzt nimmt die Vermietung des Dorfkrugs Fahrt auf. Als nächstes öffnet die Bäckerei Soetebier eine Filiale in Hanstedt
 
Im Obergeschoss entstehen elf Wohnungen, die auch als kombiniertes Büro/Wohn-Apartment genutzt werden können

Günther Killer ist zufrieden. Der Eigentümer des Hanstedter Dorfkrugs ist seinem Ziel, das ortsbildprägende Gebäude im Herzen des Dorfes mit Leben zu füllen, einen großen Schritt näher gekommen. Im August öffnet die Winsener Traditionsbäckerei Soetebier eine Filiale mit großem Außenbereich im Dorfkrug. Enttäuscht ist Killer hingegen von den Verhandlungen mit einigen Ärzten. „Es gab keine Einigung. Aus dem Ärztezentrum wird nichts“, so Killer. Stattdessen entstehen nun elf hochwertige Wohnungen, die auch als Büros genutzt werden können. Zudem stehen noch weitere Gewerbeflächen zur Verfügung. „Ich bin sicher, dass die Vermarktung jetzt leichter werden wird“, so Killer.



Baugenehmigung ist da


mum. Hanstedt. Es ist ohne Zweifel das wichtigste Gebäude der Gemeinde Hanstedt: der Dorfkrug. Im Sommer 2016 kaufte „Killtec“-Gründer Günther Killer das 3.400 Quadratmeter große Fachwerkhaus von Franz-Josef Kröger (das WOCHENBLATT berichtete exklusiv). Das ganze Dorf atmete auf, denn bereits seit 2009 ruhten die Arbeiten auf dem 10.000 Quadratmeter großen Areal im Herzen Hanstedts. Jetzt - fast ein Jahr später - nimmt Killers Vision immer mehr Kontur an. Sämtliche Baugenehmigungen liegen endlich vor.
Nach dem Kauf im vergangenen Jahr startete Günther Killer mit viel Optimismus in das Projekt. Er wollte den neuen Dorfkrug in diesem Sommer eröffnen. Dieses Ziel erreicht der Unternehmer nur zum Teil. Zurzeit werden unter Hochdruck die Außenanlagen fertiggestellt. Ende August eröffnet die Winsener Traditionsbäckerei Soetebier ihr Flagschiff im Dorfkrug. „Ich kannte zwar die Ausbaupläne der Bäckerei, die mir schon sehr gut gefallen haben“, so Killer. „Aber die Realität wird noch viel schöner.“ Vor allem der Außenbereich hat es ihm angetan. „Ein zentraler Platz der Gastlichkeit. Bestens geeignet, um sich auf der Terrasse in der Nachmittagssonne mit Freunden zu treffen.“
„Ich hätte mir gewünscht, dass wir auch mit der restlichen Vermietung des Dorfkrugs weiter sind“, räumt Killer ehrlich ein. „Ich hätte viel Freude daran gehabt, im Dorfkrug ein modernes, zukunftsorientiertes Ärztezentrum in Verbindung mit einer Apotheke und dem Café der Bäckerei zu entwickeln“, sagt Killer. Er habe es sehr bedauert, dass es trotz schwieriger Verhandlungen, die viel Zeit gekostet haben, nicht zu einer Einigung gekommen sei. „Diese Chance ist vertan.“ Auch Gespräche mit einer Drogeriekette seien nicht von Erfolg gekrönt gewesen. „Den mir unterbreiteten Vertragsentwurf konnte ich nicht akzeptieren.“
Statt das obere Geschoss an Ärzte zu vermieten, entstehen dort nun elf Wohneinheiten mit einer Fläche zwischen 51 und 280 Quadratmetern, die als Wohnung oder Büro genutzt werden können. Zwei Wohnungen sind bereits vergeben, eine ist reserviert. Es handelt sich um großzügige Maisonette-Wohnungen über zwei Etagen, die auch entsprechend hochwertig ausgestattet werden (unter anderem Designbäder und Einbauküchen). „Ich kann mir vorstellen, dass sie auch als kombiniertes Büro/Wohn-Apartment genutzt werden“, sagt Killer. Vorbild ist Killers Vorzeigeobjekt in Holm-Seppensen (www.bkmodernliving.de), wo er - eingebunden in eine natürliche Waldlandschaft - zehn Luxus-Architektenhäuser bauen ließ.
(Das WOCHENBLATT berichtete: http://www.kreiszeitung-wochenblatt.de/buchholz/se...)
Auch im Erd- sowie im Untergeschoss stehen noch freie Gewerbeflächen zur Verfügung. „Durch separate Eingänge und zusätzliche, große Fensterflächen entsteht im Untergeschoss eine tolle weitere Gewerbefläche, die bestens als Ausstellungsraum oder für Fitness- und Gesundheitssport geeignet ist.“ Für die Vermietung der einzelnen Flächen zeichnet Thies Hauschildt (ReMax Immobilien) verantwortlich.
„Als ich vor zwei Jahren den Dorfkrug erstmals richtig in Augenschein genommen habe, war ich spontan begeistert. Der Gedanke, dieses traumhafte Gebäude im Herzen Hanstedts mit Leben zu erfüllen, hat mich gereizt“, erinnert sich Killer. Nachdem er seiner Frau, die anfangs nicht begeistert gewesen sei, den Dorfkrug auch von Innen gezeigt hatte, „konnte ich sie und unseren Sohn Sven als Partner für diese nicht gerade kleine und auch nicht risikolose Investition gewinnen! Es liegt noch viel Arbeit vor uns! Der Dorfkrug wird das Gebäude sein, das in seiner Einzigartigkeit das Zentrum von Hanstedt prägen wird“, so Killer.

Der Dorfkrug in Zahlen

Mit einer Nutzfläche von fast 3.400 Quadratmetern gehört der Hanstedter „Dorfkrug“ zu den größten Fachwerkhäusern Norddeutschlands. Die Straßenfront ist 35 Meter lang. Einige Zahlen aus der vom Bauherrn ursprünglich geplanten Raumaufteilung:
• Café und Restaurant mit Emporen: 650 Quadratmeter
• Festsaal: 700 Quadratmeter
• Küche und Sozialräume: 345 Quadratmeter
• Zwei Wohnungen im Dachgeschoss: insgesamt 400 Quadratmeter
• Gesamtfläche mit Außenanlage: mehr als 10.000 Quadratmeter.