Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Die "Königlichen" besuchen Königreich

Die besten Kicker des Camps dürfen in Madrid vorspielen (Foto: Stefan Kohfahl)
bc. Königreich. So gut wie jeder Kicker auf diesem Planeten träumt davon, einmal im Leben für die "Königlichen" von Real Madrid Fußball zu spielen. Einmal im legendären "Estadio Santiago Bernabeu" für den aktuellen Champions League-Gewinner auflaufen. Der spanische Verein gilt in Europa, wenn nicht weltweit, als sportliches Nonplusultra.

Im Alten Land haben Talente im Alter zwischen sieben und 14 Jahren die Chance, sich bei den Scouts von Real für ein Probetraining zu empfehlen. Die Fußballschule von Real Madrid, die "Real Madrid Clinics Germany", gastiert vom 27. bis 31. Juli auf der Anlage in Königreich. Gastgeber sind der ASC Estebrügge und Este 06/70.

Die Vorfreude bei den Altländern ist groß: "Das ist schon eine andere Qualität, ob die Fußballschule eines Bundesligisten oder die von Real Madrid zu Gast ist", sagt Vereinsvorsitzender Alfred Behnke.

Fünf Tage dauert das Camp, jeweils vormittags und nachmittags wird trainiert. Die Einheiten starten täglich um 9.30 Uhr und enden um 15.30 Uhr. Aus jedem Camp werden die Besten zu regionalen Finalcamps in Deutschland eingeladen. Die Crème de la Crème der talentiertesten Nachwuchskräfte darf in Madrid vorspielen.

Günstig ist der Spaß jedoch nicht. 219 Euro kostet die Teilnahme. Darin enthalten sind ein Trikotset, ein Trainingsball sowie eine Trinkflasche.

Der Direktor des Real-Trainerteams in Deutschland ist der vom Deutschen Fußballbund (DFB) lizensierte Sportwissenschaftler Stefan Kohfahl aus Hamburg. Er koordiniert eine große Zahl von DFB-lizensierten Coaches, von denen einige in der Jugendakademie von Real Madrid eine spezielle Schulung durchlaufen haben.

Auf die Frage, ob es nicht schon genug Fußballschulen in Deutschland gebe, antwortete Kohfahl: "Bei den meisten Vereinen sind die Fußballschulen fast ausschließlich für Marketingzwecke gedacht. Die vermeintliche Talentförderung ist ein besserer Fußballzirkus zur Vermarktung der Fanartikel." Er will dagegen mehr. Der 45-Jährige spricht von der persönlichen Entwicklung der jungen Fußballer, von der Vermittlung von Respekt und Werten.

Im Alten Land verspricht man sich einen großen Imagegewinn vom Besuch der Königlichen.

• Die „Real Madrid Foundation Clinics Germany" läuft bereits in mehr als 60 Ländern.
Real wurde 1902 gegründet und von der FIFA als „Bester Fußballclub des 20. Jahrhunderts“ ausgezeichnet. Traditionell stark ist der Spielerkader mit einer Auswahl der besten Fußballer der Welt. Nur ein aktuelles Beispiel: der vor Kurzem gekürte Weltfußballer Cristiano Ronaldo.

• Anmeldungen per E-Mail an ThomasZ@asccranz-estebruegge.de