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Neujahrsempfang Neu Wulmstorf: Es wird ein Jahr der Herausforderungen

Einen Ausblick auf die Projekte der Gemeinde Neu Wulmstorf gab Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig im gut besuchten Ratssaal

Mehr als 350 Gäste kamen zum 15. Neujahrsempfang in den Neu Wulmstorfer Ratssaal

ab. Neu Wulmstorf. Die Umsetzung großer Bauvorhaben, eine Umstrukturierung innerhalb der Schullandschaft, der Ausbau der Kita- und Krippenplätze - diese Projekte nannte Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig unter anderem als vordringliche Vorhaben im neuen Jahr.

Man habe bereits viel geschafft im vergangenen Jahr, erklärte der Bürgermeister den Zuhören im sehr gut besuchten Ratssaal beim 15. Neujahrsempfang. Dazu gehöre die Fertigstellung der Sporthalle der Grundschule an der Heide und des neuen Kunstrasenplatzes für den TSV Elstorf, die Einweihung des neuen Bolzplatzes am Apfelgarten und die der Skater-Anlage.

In seiner Ansprache lobte Rosenzweig auch das hohe Engagement der Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsbetreuung: „Wir können stolz auf unsere Einwohnerinnen und Einwohner sein“, sagte er. Momentan leben in Neu Wulmstorf 310 Männer in drei verschiedenen Unterkünften. Das Thema Integration spiele auch eine wichtige Rolle, aber, so der Bürgermeister, „vor dem Thema Integration steht erst mal das Thema Unterbringung.“ Es sei davon auszugehen, dass die Zahlen der Flüchtlinge bereits in der ersten Jahreshälfte weiter steigen würden und die Kommune daher Unterbringungsmöglichkeiten in den Ortsteilen finden müsse.
Ebenso stehen Bauvorhaben in Millionenhöhe auf der Agenda der Gemeinde, dazu gehören u.a. der Bau des Famillienzentrums und das Parkhaus am Neu Wulmstorfer Bahnhof. Auch unterschiedliche Planungen „von nördlich der Bahn über die Lessingstraße bis hin zur Veränderung des Rahmenplans Elstorf-Schwiederstorf“ stünden im neuen Jahr an - und das alles bei der angespannten Haushaltslage.

Dennoch sah Bürgermeister Rosenzweig keinen Anlass zu großer Sorge. Man habe Rücklagen gebildet, die eine Umsetzung der geplanten Projekte erlaube. Außerdem sei die Gemeinde im Gegensatz zu anderen Kommunen Niedersachsenes finanziell besser aufgestellt: Kredite gebe es nicht und die Pro-Kopf-Verschuldung in Neu Wulmstorf beliefe sich auf 270 Euro - bei andere Gemeinden läge sie bei 992 Euro.
Zum Ende seiner Rede wandte sich Wolf-Egbert Rosenzweig mit Blick auf die anstehenden Kommunalwahlen im September mit einer Bitte an die Neu Wulmstorfer Bürger: „Machen Sie bitte am 11. September von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. So können Sie direkten Einfluss auf die Geschehnisse in der Kommune nehmen.“

Im Anschluss daran wurden die Trainer und Sportler zur Sportlerehrung auf die Bühne gebeten. Dazu gehörten Lennart Jungclaus (Leichtathletik), Christoph Lorenzen (Schwimmen), Andrea Rothe (Fußball Damen), Giesela Topp (Turnen) sowie Juliane Schmidt-Pankratz und Bianca Prigge (Ju-Jutsu).