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Uwe Klindthworth, Ortsvorsteher in Rübke: Er lässt nicht locker

Kümmert sich um die Interessen der Rübker Bürger: Ortsvorsteher Uwe Klindtworth
 
Für die Sorgen der Rübker hat Klindtworth ein offenes Ohr und eine offene Tür
Mit ganzem Herzen dabei: Wie Ortsvorsteher Uwe Klindtworth die Dinge in Rübke vorantreibt
ab. Rübke. ie sind das Bindeglied zwischen der Politik im Ortskern und den vier Ortsteilen der Gemeinde: die Ortsvorsteher von Neu Wulmstorf. In lockerer Reihenfolge stellt das WOCHENBLATT sie vor. Diesmal: Uwe Klindtworth, Ortsvorsteher aus Rübke.

Seit der jüngsten Gemeinderatswahl im Jahr 2011 ist Uwe Klindtworth (54) Ortsvorsteher im Neu Wulmstorfer Ortsteil Rübke. Als der Neu Wulmstorfer Ratsherr Tobias Handtke (SPD) eines Tages vor Klindtworths Tür stand und ihn fragte, ob er das Amt des Ortvorstehers in Rübke bekleiden wolle, war dieser nicht auf Anhieb begeistert. „Ich frage mich noch heute, wie Tobias Handtke auf mich gekommen ist“, sagt er. Klindtworth bittet Handtke, erst einmal einen anderen Rübker zu fragen. Doch es sind mehrere Personen, die ihn für das Amt vorschlagen. „Ich war unsicher, ob ich die an mich gestellten Forderungen erfüllen konnte.“ Nachdem ihm von vielen Seiten Unterstützung zugesichert wird, entschließt Klindtworth sich, das Amt anzunehmen.

Schon vor seiner Wahl hatte der Ortsvorsteher Dinge in Rübke angeschoben, jetzt beißt er sich richtig fest. „‘Der lässt nicht locker‘, heißt es über mich, und das stimmt auch“, bestätigt Klindtworth. „Man muss sich engagieren, damit etwas passiert.“
Klindtworth ist Ansprechpartner für die Sorgen der Einwohner. Gemeinsam mit den Mitgliedern der „Arbeitsgemeinschaft Dorferhaltung Rübke“ (ADR) setzt er sich für die Interessen der Rübker Bürger ein. „Ungefähr eineinhalb Jahre hat es gedauert, bis ich im Job drin war“, erinnert sich der Ortsvorsteher, „aber seitdem macht es richtig Spaß.“ Mit Klindtworths Hilfe wurde beispielsweise die Anschaffung neuer Pegelmessbrunnen oder die Geschwindigkeitsbeschränkung für Lkw innerhalb der Ortschaft auf den Weg gebracht. Seiner Hartnäckigkeit ist es zu verdanken, dass Verkehrsminister Lies sich zum Thema Tempolimit selbst vor Ort ein Bild gemacht hat. „Vier Wochen nach seinem Besuch standen die 30km/h-Schilder“, berichtet der Ortsvorsteher und freut sich über den Erfolg.

Klindtworth will jeden mit ins Boot holen, den das jeweilige Problem betrifft. Dass er ein Teamplayer ist, könnte daran liegen, dass der gebürtige Buxtehuder mit neun Geschwistern aufwuchs. „Wenn ich rede, sage ich, was ich denke - frei von der Leber weg. Wenn was daneben geht oder falsch ankommt, entschuldige ich mich dafür.“ Von den Politikern wünscht sich der Ortsvorsteher im Grunde das gleiche - dass sie einfach die Wahrheit sagen.

Klindtworths Dauerprojekt: die Ortsumgehung für Rübke, die dringend gebraucht wird, wenn die A26 knapp vor der Haustür der Einwohner vorbeigeht. Auch bei diesem Thema wird er nicht locker lassen.

Zwei große Leidenschaften hat der Ortsvorsteher, das Land Kanada und Tortenbacken: Zu seiner Verlobung fertigte Uwe Klindtworth im Jahr 1982 alle acht Torten selbst an.

• Uwe Klindtworth wohnt mit seiner Frau Karin seit 1981 in Rübke. Zwei ihrer drei Kinder (29, 30 und 32 Jahre alt) wohnen ebenfalls in Rübke, eines in Hessen. Klindtworth arbeitet als stellvertretender Leiter auf dem Baubetriebshof in Neu Wulmstorf.