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Bagger am Ginsterhof

Professor Dr. Christoph Schmeling-Kludas freut sich über den Beginn der Vorarbeiten am Ev. Krankenhaus Ginsterhof (Foto: C. Wöhling)
Vorarbeiten für den Umbau der Klinik beginnen

as. Tötensen. Ein Bagger gräbt die Wiese vor dem Ev. Krankenhaus Ginsterhof in Tötensen um. Dort werden neue Parkplätze angelegt - zunächst provisorisch. Denn auf der Fläche, wo derzeit die Autos der Mitarbeiter parken, soll der Ersatzbau der psychosomatischen Klinik entstehen (das WOCHENBLATT berichtete). "Ich freue mich, dass es nach sechs Jahren Vorbereitungszeit endlich mit den Vorarbeiten losgeht", sagt Professor Dr. Schmeling-Kludas, Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor der Ev. Krankenhaus Ginsterhof GmbH.
Das Hauptgebäude der Klinik, die zu den ältesten psychosomatischen Kliniken Deutschlands gehört, wird saniert. Insbesondere die Wasser-, Abwasser- und Heizungsleitungen müssen erneuert werden. Da das im laufenden Betrieb nicht möglich ist, wird ein Ersatzbau errichtet, der später zur Erweiterung der Klinik genutzt wird. Unter anderem wird die Bettenzahl von 132 auf 154 steigen und die Unterbringung der Patienten verbessert.
Nach Arbeiten am Ersatzparkplatz folgen umfangreiche Neuanpflanzungen am Rande des Baufeldes. "Wir hoffen, dass wir im Juli mit den ersten Baumaßnahmen beginnen können", so Schmeling-Kludas. Zuerst wird das Verwaltungsgebäude aufgestockt, im Herbst kann dann mit der Errichtung des Ersatzneubaus begonnen werden.
Mit Gesamtkosten von rund 14 Millionen Euro ist der Umbau die größte Baumaßnahme seit den 1960er Jahren für den Ginsterhof. Das Land unterstützt den Umbau mit neun Millionen Euro.