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"Nadel im Heuhaufen ist gefunden"

Freuen sich, dass für den an Blutkrebs erkrankten Dieter ein Spender gefunden wurde: Jürgen Simon, Nicola Wenderoth, Bernd Michalis, Doris und Friedo Harlos sowie Gudrun Hoffmann, die Initiatoren der Typisierungs-Aktion in Salzhausen

Passende Spenderin für den an Blutkrebs erkrankten Dieter gefunden / Große Registrierungsaktion der DKMS in Salzhausen "Wir helfen Dieter- und Du?"

bs. Salzhausen. "Die Nadel im Heuhaufen ist gefunden und wir alle sind unendlich dankbar", freute sich jetzt Jürgen Simon, der Ehemann des an Blutkrebs erkrankten Dieter, für den seine Familie jetzt in Salzhausen, zusammen mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) eine große Typisierungs-Aktion auf die Beine gestellt hatte (das WOCHENBLATT berichtete).
"Vor ein paar Tagen erhielten wir die unglaublich tolle Nachricht, dass ein passender Spender für Dieter, dem es zur Zeit sehr schlecht geht, gefunden wurde. Transplantiert wird am 24. November", berichtet Doris Harlos, Initiatorin und Cousine des Erkrankten.
40 bis 80 Prozent der Patienten genesen durch eine solche Transplantation vollständig, bei der mit einem speziellen Verfahren überwiegend die Blutentnahme reicht, um Stammzellen zu gewinnen.
Aktuell sind in Deutschland circa 3,6 % der Bevölkerung bei der DKMS registriert, jeder fünfte Patient findet keinen Spender. "Wir freuen uns sehr, dass wir eine junge Dame gefunden haben, die mit Dieter zu nahezu 100 Prozent in Bezug auf die Gewebemerkmale übereinstimmt und ihm damit hoffentlich schnell helfen kann. Toll ist auch, dass wir durch die heutige Aktion viele weitere potenzielle Spender in unsere Kartei aufnehmen zu können, die mit ihrer Spende vielleicht ein Leben retten", so Nicola Wenderoth von der DKMS.
Das ist für ihn Grund genug: Lukas Ben Kabbe (19) aus Salzhausen ließ sich etwas Blut abnehmen und ist nun bei der DKMS als potenzieller Spender registriert. "Natürlich lasse ich mich typisieren. Das ganze ist unkompliziert und wenn man die Gelegenheit hat, sollte man sie ergreifen. Vielleicht kann ich so jemandem helfen", so der junge Mann.
Jede Typisierung kostet 40 Euro, weswegen die DKMS auf Spenden angewiesen ist. Alle Informationen zur Spende oder Registrierung unter www.dkms.de