Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

"Wie ein feiger Heckenschütze": Anonymer Schreiber greift Bürgermeisterkandidat Peter Metelski an

Peter Metelski (Foto: oh)
kb. Seevetal. Der eine ein Autoschieber, der andere habe vor Jahren eine Putzfrau schwarz beschäftigt: Hollenstedts Bürgermeisterkandidat André Bunkowsky und Kanzlerkandidat Peer Steinbrück mussten bereits die schmutzigen Seiten des Wahlkampfes erfahren. Verleumdung, Erpressung - bei der Jagd auf Posten und Pensionen wird z.T. mit schmutzigen Mitteln gekämpft. Das bekommt jetzt auch Peter Metelski, Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler in Seevetal, zu spüren.
Das WOCHENBLATT erreichte ein anonymes Fax, in dem der 57-Jährige u.a. beschuldigt wird, er würde zu Unrecht Harzt IV kassieren, weil er seine angeblich gutverdienende Lebensgefährtin offiziell als seine Vermieterin ausgeben würde. Gleichzeitig würde Metelski mit seinem Mercedes von Veranstaltung zu Veranstaltung "düsen". Quintessenz des anonymen Schreibens: Sollte jemand, der Behörden und Bürger mit seinen Geschichten hinters Licht führt, Bürgermeister werden?
"Ich habe mir nichts zu schulden kommen lassen" sagt dazu Peter Metelski. Er ist entsetzt über die Art und Weise wie versucht wird, Stimmung gegen ihn zu machen. "So ein anonymer Schreiber ist wie ein feiger Heckenschütze, ich bin über die Art und Weise tief betroffen", so Metelski.
Dennoch - in einem Punkt hat der Fleestedter es mit der Wahrheit zumindest im Wahlkampf nicht ganz so genau genommen. "Ich bin im Moment tatsächlich arbeitssuchend, habe mein Gewerbe aber noch angemeldet", sagt Metelski, der sich Medien gegenüber immer als selbstständiger Immobilienmakler oder Kaufmann ausgegeben hat. "Im Nachhinein tut mir das leid, ich hab mich da falsch beraten lassen", so Metelski. Seine vermeintliche Lebensgefährtin sei außerdem tatsächlich seine Vermieterin. "Es gibt einen regulären Mietvertrag, den kann ich jedem gerne zeigen", so Metelski. Gegenüber den Behörden habe er immer mit offenen Karten gespielt.
Den Verdacht, dass das Fax aus einem der gegnerischen Lager kommt, hegt er nicht. "Ich glaube, das war einfach ein Querulant. Jemand, der mit seinem eigenen Leben unzufrieden ist", so Metelski. Er hat inzwischen Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet und betont: "Ich stehe den Bürgern jederzeit für Fragen zur Verfügung." Ob die ihm die Flunkerei verzeihen, bleibt abzuwarten.