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U16-Sharks brauchen Schützenhilfe

Nicklas Bestmann (am Ball) gelang es in der Schlussphase der Partie die Kugel zum 78:77-Erfolg für die Sharks in den Korb zu legen (Foto: willner)

BASKETBALL: Das Jugendteam aus Hittfeld gewinnt 78:77 gegen Oldenburg, muss aber um die Teilnahme an der Play-off-Runde bangen

(cc). Es war ein Overtime-Krimi in der Hittfelder Sporthalle, der an Spannung kaum zu überbieten war. Am Ende bezwang das U16-Team der Sharks (Haie) Hittfeld-Hamburg im Heimspiel der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) die Gäste der Baskets Akademie Weser-Ems aus Oldenburg mit 78:77 (Halbzeit: 31:34).
Da es bereits das vorletzte Vorrundenspiel war, haben die Sharks es nicht mehr selbst in der Hand, sich für die Play-offs zu qualifizieren. Auch wenn sie am Sonntag, 25. Januar, in der Auswärtspartie beim TSV Kronshagen einen weiteren Sieg einfahren sollten. „Das bedeutet jetzt: Nichts ist klar, alles ist möglich, in der eigenen Hand haben wir das Schicksal allerdings nicht mehr“, fasste Headcoach Lars Mittwollen die Situation seiner Mannschaft kurz und knapp zusammen.
Von Beginn an sind seine Jungs motiviert aber auch hektisch gegen die Baskets Akademie zur Sache gegangen. Kein Ball wurde verloren gegeben, aber auch kaum einer mit Ruhe und Präzision im Korb versenkt. Die Abschlussquote fiel mager aus. Allerdings hatten sie das Zwischenresultat nach einem 31:34-Halbzeitstand nach der Pause ein wenig gedreht. Erst machten sie aus einem Drei-Punkte-Rückstand eine eine Sechs-Punkte- Führung, und anschließend lag das Mittwollen-Team sogar mit zwölf Punkten in Front. Am Ende des dritten Viertels waren davon immerhin noch zehn Punkte übrig.
10 Sekunden vor Schluss waren die Gäste mit 62:65 dran, und erzwangen sogar mit einem Dreier zum 65:65 die Verlängerung. Cheftrainer Lars Mittwollen sah es als Chance: „Ich habe zu diesem Zeitpunkt den unbedingten Siegeswillen meines Teams gespürt.“ Obwohl zwei Akteure aus seiner Startformation mit fünf Fouls ausgeschieden waren, erspielten sich die Sharks bald eine Führung, die sie anschließend aber wieder aus der Hand gaben. 10 Sekunden vor Schluss gab es beim 77:75 für Oldenburg zwei Freiwürfe für die Sharks, von denen Justus Hollatz, der jüngste Spieler aus dem Team, den ersten verwandelte. Der zweite sprang vom Ring zurück zu Hollatz, der den Ball fing und seinen in die Zone eingedrungenen Teamkameraden Nicklas Bestmann bediente und dieser mit der Schlusssirene in den Korb zum 78:77-Endstand legte. Die erfolgreichsten Korbjäger bei den Sharks waren Enno Lütjens (28 Punkte), Nicklas Bestmann (14) und Jeremy Domski (10).