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Christus Centrum Tostedt plant ersten Israel-Austausch

Haben den Israel-Austausch organisiert: Gabriela Krüger (li.) und Lisa Kröger
bim. Tostedt. "Wir sind richtig aufgeregt. Es müssen so viele Dinge bedacht werden wie: Wer zahlt die Benzinkosten? Wie sind die Kinder versichert?", erklärt Gabriela Krüger vom Vorstand des Christus Centrums Tostedt (CCT). Gemeinsam mit Lisa Kröger vom Gebetsteam hat sie erstmals einen Israel-Austausch organisiert. Demnächst reisen sie mit 13 Teilnehmerinnen im Alter von 16 bis 19 Jahren nach Israel.
"Unsere Gemeinde hat viel mit Israel zu tun, weil unser früherer Pastor Ingolf Ellßel viele Bildungsreisen dorthin unternommen hat", erläutert Gabriela Krüger. Außerdem suche das Koordinierungsbüro "ConAct" Partner für deutsch-israelische Jugendbegegnungen, die vom Bundesjugendministerium gefördert werden. Der Austausch diene den Jugendlichen beider Länder dazu, Berührungsängste abzubauen und beispielsweise zu sehen, wo es Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei Kultur, Hobbys und Essgewohnheiten gebe, so Gabriela Krüger.
In Israel wird die in Herzlia nahe Tel Aviv in Gastfamilien untergebrachte Gruppe u.a. die Gedenkstätte Yad Vashem und die Klagemauer in Jerusalem besuchen, im Toten Meer baden und im Nationalpark Masada wandern. Geplant sind auch gemeinnützige Einsätze wie das Ernten von Obst oder Gemüse, das anschließend den Tafeln zur Verfügung gestellt wird.
Obwohl Israel wegen der Konflikte mit Palästinensern häufig in den Schlagzeilen ist, haben die Gabriela Krüger und Lisa Kröger keine Bedenken. Gabriela Krüger war bereits dreimal in Israel, zuletzt vor zwei Jahren. "Ich glaube, man fühlt sich in keinem Land sicherer als in Israel, weil es dort so viele Sicherheitskräfte gibt. Die Menschen dort sind hilfsbereit, freundlich und zuvorkommend", so ihre Erfahrungen. "Sobald Gefahr in Verzug ist, würden wir sofort reagieren und umplanen", ergänzt Lisa Kröger.
Einige Sicherheitsauflagen waren dennoch zu beachten. So waren hierzulande u.a. die Polizei und Ordnungsbehörden über den Deutschland-Aufenthalt der 13 jungen Israelis und ihrer Betreuer, die im Anschluss mit den Deutschen nach Tostedt reisen werden, zu informieren.
In Deutschland geplant sind ein Besuch beim Samtgemeinde-Bürgermeister, Shopping in Hamburg, Minigolfspielen sowie Besuche eines Kletterparks und der Gedenkstätte Sandbostel. Unterstützt werden Gabriela Krüger und Lisa Kröger von engagierten Eltern. Die Freizeitaktivitäten werden von der Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung mit einer großzügigen Spende unterstützt. "Dafür sind wir sehr dankbar", so die Austausch-Organisatorinnen. Dennoch sind weitere Sponsoren willkommen. Wer spenden möchte, wendet sich per E-Mail an Gabriela Krüger; gabriela.krueger@gmx.de.