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Easy Rider-Feeling beim Triker-Treffen in Otter

Eine Ausfahrt führte an die Elbe
bim. Otter. Dröhnende Motoren und der Sound ungewöhnlicher Hupen erregten am Wochenende Aufmerksamkeit in der Region. Im beschaulichen Otter (Samtgemeinde Tostedt) trafen sich zum Saisonstart rund 60 Fahrerinnen und Fahrer aus der norddeutschen Trike-Szene mit ihren „motorisierten Dreirädern“. In familiärer Atmosphäre tauschten sich die Teilnehmer aus, fachsimpelten über Lackierung und Motoren und unternahmen eine Ausfahrt an die Elbe zum Fähranleger in Hoopte.
Die überwiegend in Lederkutte angereisten Triker sind - wie Organisator Joachim „Jogi“ Peters aus To-
stedt meint - eine „verrückte Bande“. Wenn die Jungs und Mädels zusammenkommen, ist die Stimmung familiär, man dutzt sich und ist sofort auf einer Wellenlänge. Denn Trikefahren verbindet. „Vom Bandarbeiter bis zum Maschinenbauer ist bei uns alles vertreten“, erläutert „Jogi“ Peters. Der älteste Teilnehmer ist mit 80 Jahren Ernst „Ernie“ aus Harburg. Die weiteste Anreise haben Klaus und Frauke aus Husum. Und dann ist da noch „Gerdi, der mit dem Wolf tanzt“ aus Schwarzenbek, der mit bürgerlichem Namen Gerhard Vormelker (67) heißt und ein Trike, Baujahr 1994, mit original Lackierung fährt. Sein Trike hat 1.800 Kubik.
Die meisten Trikes haben zwischen 1.300 und 1.600 Kubik und Käfer-Motoren. Ohnehin sind Trikes genaugenommen vom Ursprung her Käfer mit vorne angebautem Motorrad. Die neuen Trikes haben Ford- oder Peugeot-Motoren.
„Es sind alles individuelle Schätzchen. Jeder Fahrer bringt seine persönliche Note am Fahrzeug an. Wenn du einmal mit dem Virus infiziert bist, kommst du nicht mehr davon los. Es ist dieses besondere Easy-Rider-Feeling“, so „Jogi“ Peters. „Trikefahren ist die schönste Art, Benzin zu verbrennen“, bestätigt Dierk Kahnenbley aus Rosengarten-Sottorf, dessen Frau Angelika ebenfalls begeistert Trike fährt. Dabei gehe es nicht um Geschwindigkeit, sondern darum, das Gefühl von Freiheit und die Natur zu genießen.