Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Heideshuttle startet in die zwölfte Saison

Eröffneten die Heideshuttle-Saison (v. li.): Tostedts Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam, Kreisrätin Monika Scherf, Hilke Feddersen, Geschäftsführerin des Naturparks Lüneburger Heide, und Heidekreis-Kreisrat Oliver Schulze
  bim. Tostedt. Der Heideshuttle, der Bus, der kostenlos Einheimische und Touristen samt Fahrrädern durch die Heide fährt, startet jetzt in die zwölfte Saison. Die Bürgermeister der Kommunen, in denen der Shuttle hält, und weitere Ehrengäste unternahmen am Montag eine erste Rundfahrt - und zwar vom Tostedter Bahnhof, der - ebenso wie die Gemeinden Otter und Wesseloh (Heidekreis) - erstmals Bestandteil der Routen ist.
Die inzwischen zwölfte Saison sei ein Beleg für die Erfolgsgeschichte des Heideshuttles und ein gelungenes Beispiel für die Kooperation mehrerer Kommunen, sagte Kreisrätin Monika Scherf. "Ein solches Projekt klappt nur, wenn man gemeinsam plant und finanziert", so Scherf. So teilen sich die Landkreise Harburg und Lüneburg sowie der Heidekreis und die angesteuerten Kommunen die Kosten des Heideshuttles von insgesamt 250.000 Euro, wobei der Anteil des Landkreises Harburg 59.000 Euro beträgt.
"Zu dem Erfolg haben viele beigetragen", so Monika Scherf, die sich bei allen Beteiligten bedankte. Sie wünscht sich, dass die Beliebtheit des Heideshuttles weiter anhält.
"Wir sind mit diesem Angebot, mit dem wir auf Fahrrad- und Wandertourismus setzen, auf der Überholspur", meinte Heidekreis-Kreisrat Oliver Schulze, "der Heideshuttle leistet einen tollen Beitrag, unsere Region noch attraktiver zu gestalten."
Dass der Heideshuttle nun auch an zwei weiteren Stationen in der Samtgemeinde Tostedt hält, freut besonders Tostedts Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam. Denn bereits vor zweieinhalb Jahren war es ein Ziel des Radverkehrskonzeptes, Tostedt an den Heideshuttle anzubinden. Nach etlichen Gesprächen sei dies nun gelungen.
Bei einer Fahrgastbefragung im vergangenen Jahr erhielt der Heideshuttle die Note eins. Laut der Befragung stammten 43 Prozent der Nutzer aus der Region. Somit profitierten die rund 14.000 Einwohner Tostedts sowie auch die aus Otter von dem Angebot. Hinzu käme - zu der bisherigen Möglichkeit, ab Handeloh den "Erixx" zu nehmen - am Tostedter Bahnhof die Anbindung an den Metronom. Und die Heidetouristen erhielten so eine zusätzliche Gelegenheit, vor Ort einzukaufen, so Dörsam.
Zwei Wermutstropfen: In Handeloh wurde die Haltestelle vom Bahnhof an die Hauptstraße verlegt (das WOCHENBLATT berichtete). Aufgrund der Vollsperrung der Straße zwischen Salzhausen und Eyendorf wird zudem die Haltestelle Eyendorf, Am Berge, bis einschließlich 2. August nicht angefahren.

Das Angebot wurde kontinuierlich erweitert

In der ersten Saison im Jahr 2006 nutzten 12.000 Fahrgäste die zunächst zwei Routen des Heideshuttles, in der vergangenen Saison waren es mehr als 50.000 und insgesamt fast 600.000 Nutzer in den zurückliegenden elf Jahren. Auch das Angebot wurde kontinuierlich weiter entwickelt. Inzwischen steuert der Bus auf vier Ringen rund 80 Stationen an, die es den Fahrgästen ermöglichen, die Region autofrei zu entdecken. 16 Fahrräder finden auf dem Anhänger des Heideshuttles Platz.
Die vier Heideshuttles fahren jeden Tag vom 15. Juli bis zum 15. Oktober. Infos zu den Strecken und Haltestellen unter www.heide-shuttle.de.

Neues Informationsangebot pünktlich zum Heide-Shuttle-Start

Pünktlich zum Saisonbeginn des Heideshuttles geht ein neues Informationsangebot an den Start: "Nordheide-Tourismus.de" wird vom Tostedter Unternehmen ORT leev Media GmbH über Infoterminals, Internet und Smartphone verbreitet. "Wir wollen den Touristen und Tagesausflüglern, die mit dem Heide-Shuttle in der Nordheide unterwegs sind, konkrete, heidetypische Freizeitvorschläge unterbreiten", erklärt Till von Rennenkampff, Gesellschafter bei ORT leev Media. "Dazu stellen wir in unserem neuen Informationsportal Attraktionen vom Büsenbachtal bis zum Wilseder Berg, aber auch weniger bekannte Ausflugsziele, also echte Geheimtipps, vor - das können das Forellenessen am idyllischen Teich oder Spaziergänge auf historischen Spuren durch das alte Tostedt sein".
Möglichst praxisnah und umfangreich sind die Tipps und Empfehlungen auf "Nordheide-Tourismus.de", so findet der Betrachter künftig auch Restaurants, Cafés, Unterkünfte und regionale Einkaufsmöglichkeiten, dazu Infos über die Verkehrsanbindung, wie den Fahrplan der Heideshuttle-Linie 2, die auch Tostedt und Otter anfährt, sowie aktuelle News und barrierefreie Angebote in der Region.
Touristen und Einheimische können das neue Informationsangebot auch über die modernen Stadtinfo-Terminals in Tostedt nutzen. Hinter diesem Projekt von ORT leev Media steht das kreative Team aus Geschäftsführer Jürgen Salewsky, Gesellschafter Till von Rennenkampff und dem Journalisten Matthias Kabel.
Das neue Internetangebot fügt sich ein in die Philosophie des Tostedter Unternehmens ORT leev Media GmbH, das Ende 2012 aus einer Initiative Tostedter Bürger und Geschäftsleute heraus entstand, die ihren Heimatort lebenswerter machen wollten. 2013 installierten sie ein modernes Bildschirm-Terminal mit dem regionalen Informationssystem Stadtinfo Tostedt auf dem Platz Am Sande. Seitdem folgten fünf weitere Infoterminals an Standorten in der Samtgemeinde Tostedt - mit dem Ziel, Unternehmen, Vereine, Verwaltung und Bürger besser miteinander bekannt machen und sie effizient zu vernetzen. Im Frühjahr 2017 wurde in Scheeßel das erste Infoterminal außerhalb Tostedts aufgestellt.
Inzwischen gehören zum Leistungsangebot des Unternehmens vielfältige Dienstleistungen für Unternehmen, Organisationen und Kommunen in den Bereichen Werbung, Webdesign, Film, Fotografie, Text und Pressearbeit. Zu den Kunden zählen regionale Partner aus Handel, Dienstleistung, Vereinen und Verwaltung.
Infos unter www.nordheide-tourismus.de.