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Jugendtreff in Kakenstorf eingeweiht

Jugendliche und Gemeinderatsmitglieder vor dem Jugendtreff, für den die Jugendlichen das frühere Feuerwehrhaus umgestaltet haben
bim. Kakenstorf. "Ihr habt die Ärmel hochgekrempelt und den Gemeinderat mit Eurer Tatkraft überrascht. Das ist der Unternehmungsgeist, den wir uns wünschen", lobte Kakenstorfs Bürgermeister Heiko Knüppel das Engagement der örtlichen Dorfjugend. Sie haben das ehemalige Feuerwehrhaus komplett in Eigenleistung unter Anleitung einiger Ratsmitglieder in einen Jugendtreff umgestaltet. Die Gemeinde stellte nur das Material und eine gebrauchte Küche zur Verfügung. Im Beisein zahlreicher Gäste wurde der Jugendtreff nun eingeweiht.
Die Idee für den Jugendtreff hatte der Jugendliche Thorben Philipp dem Gemeinderat vor rund einem Jahr vorgetragen. Daraufhin verschickte der Rat 200 Briefe an Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren, um herauszufinden, wie sie sich einen Jugendtreff vorstellen. In Flyern baten sie um Spenden für die Innenausstattung - und stießen bei den Bürgern aus Kakenstorf und Bötersheim auf großzügige Spender, die u.a. Stühle, Sofa, Geschirr, Fernseher, Beamer, Kicker, Airhockeytisch und sogar einen neuen Gefrier- und Kühlschrank stifteten.
Die Räume hinter dem Jugendtreff nutzen nach wie vor die Gruppen, die aus der Initiative "aktiv im Alter" 2008 hervorgegangen sind, die Tauschbücherei sowie eine Lese- und eine Bastelgruppe.
Und vielleicht wird dort bald generationsübergreifend gearbeitet: Die Gemeinde hat 20 gebrauchte Laptops angeschafft, auf denen die Jugendlichen die Senioren bald im Umgang mit PC und Internet schulen könnten.
"Mittelfristig planen wir den Bau eines Dorfgemeinschaftshauses", so Heiko Knüppel. Aber dafür muss zunächst noch ein geeignetes Grundstück gefunden werden. Bis dahin haben Jung und Alt im früheren Feuerwehrhaus eine Anlaufstelle.