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Unfall mit Gefahrstoff / Bei dem Szenario handelte es sich um eine Evakuierungsübung bei Vink Chemicals

In Chemiekalienschutzanzügen gingen die Feuerwehrleute ins Gebäude (Foto: Feuerwehr)
bim. Kakenstorf. Zwei Container sind in einer Lagerhalle der Chemiefabrik Vink Chemicals im Gewerbegebiet in Kakenstorf durch einen Gabelstapler beschädigt worden und Leck geschlagen. Das Produkt reagiert, und es entsteht Rauch. Über das Sicherheitssystem werden die 15 Mitarbeiter im Büro- und Produktionsbereich alarmiert und verlassen umgehend das Gebäude. Was nach einem Schreckensszenario klingt, ist in Wahrheit eine Evakuierungsübung der Feuerwehren aus Todtglüsingen, Bötersheim, Trelde und Kakenstorf.
Knapp 60 Einsatzkräfte waren vor Ort. Ein erster Trupp unter schwerem Atemschutz überprüfte die Meldeanlage und nahm eine erste Lage-Erkundung vor. Die Mitarbeiter wurden in das nahegelegene Feuerwehrhaus gebracht, um nicht in der Kälte ausharren zu müssen.
Da es sich laut dem Szenario um einen Unfall mit Gefahrstoff handelte, musste eine weitere Erkundung im Lagerbereich durch einen Trupp in Chemiekalienschutzanzügen (CSA) vorgenommen werden. „Der vorgehende Trupp hatte Probleme über die Löschwasserbarriere zu kommen“ so der stellvertretende Gemeindebrandmeister Frank Tödter. Diese Barriere diene eigentlich zur Rückhaltung des anfallenden Löschwassers, habe die vorrückenden Einsatzkräfte aber wörtlich vor eine Hürde gestellt. Doch als dieses Hindernis überwunden war, konnten die Einsatzkräfte das Leck abdichten.
„Wir alle haben durch diese Einsatzübung viel gelernt,“ so Tödter. „Wir arbeiten eng mit Vink Chemicals zusammen, und es werden weitere Begehungen der Produktionsstätte stattfinden, um eine Optimierung der Einsatztaktik zu bekommen.“
Im Anschluss gab es bei Bratwurst und Getränken im Feuerwehrhaus einen Erfahrungsaustausch zwischen Mitarbeitern und Einsatzkräften.