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Gestaltung des Hindenburgparks in Tostedt beschäftigt erneut die Politik

Mit der Gestaltung des Hindenburgparks beschäftigt sich die Politik nun erneut
bim. Tostedt. Boule-Platz, Parkplatz oder Erhalt der Grünfläche? - Bei der Frage, wie mit dem Hindenburgpark an der Ecke Schützenstraße/B75 in Tostedt umgegangen werden soll, gehen die Meinungen auseinander. Das zeigte sich jetzt in der Sitzung des Kultur- und Sportausschusses, in der der Antrag der Gruppe Allwardt/FDP auf Gestaltung der Fläche beraten wurde. Letztlich befürwortete der Ausschuss, dass der kleine Park kultur- und freizeitorientiert überarbeitet und zu einem multifunktional nutzbaren Ort gestaltet werden soll. Dazu muss aber zunächst ein Konzept erarbeitet werden.
„Es ist in meinen Augen nötig, den Park aufzuwerten, und nun schrittweise eine Verbesserung herbei zu führen, als dass nichts passiert“, sagte Mit-Antragsteller Harry Kalinowsky (FDP). Zu seinen und Burkhard Allwardts Vorschlägen gehörten, die Fläche so herzurichten, dass sie sich als Bühnengrund, Boule- oder Badmintonfläche eigne. Wenn ein Konzept vorliege, sollten Spenden eingeworben und Bürger zum Anpacken motiviert werden, damit für die Umsetzung möglichst wenig Gemeindemittel nötig werden. Nach einem Ortstermin vor der Sitzung war klar, dass wegen des Verkehrslärms der B75 dabei auch der Schallschutz berücksichtigt werden muss.
Karin Plate (CDU) schlug vor, an anderer Stelle im Ort eine Fläche dafür zu suchen, zum Beispiel nahe des Wegs zwischen dem Platz Am Sande und der Johanneskirche. Das sah auch Nadja Weippert (Grüne) so, allerdings müsse darüber zuvor mit den dortigen Anliegern gesprochen werden. „Der Hindenburgplatz ist für Schach oder Boule ungeeignet, weil es an der B75 zu laut ist. Hinter dem neuen Gebäude von Allwardt passt es entschieden besser hin“, so Eckhard Ludwig, beratendes Ausschussmitglied vom MTV, der damit ebenfalls eine Fläche zwischen Marktplatz und Kirche favorisiert, in deren Nähe Mit-Antragsteller Burkhard Allwardt (fraktionslos) kürzlich mit weiteren Mitstreitern den „Wohn- und Kulturpark Töste“ errichtet hat.
• Wie berichtet, beschäftigt sich die Politik immer mal wieder mit der kleinen grünen Oase Hindenburgpark - zuletzt im Juni 2015, als der Rat einfache Umgestaltungsmaßnahmen beschloss. Seither wurden neue Lampen und Fahrradständer aufgestellt sowie die Sitzstufen und -steine gereinigt. Eine damals ebenfalls beschlossene Sitzgruppe fehlt noch.
Die bereits damals diskutierte Anlage eines Kinderspielplatzes oder Generationenbewegungsparks war u.a. aufgrund der Nähe zur viel befahrenen Bundesstraße, die Anlage eines Boule-Platzes wegen der erforderlichen intensiven Pflege verworfen worden.