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Rat diskutiert Um- und Anbau für die Kita Otter

Der Kindergarten soll vorne rechts einen rund 20 Qudratmeter großen Anbau erhalten
bim. Tostedt. Die Kindertagsstätte in Otter soll für rund 200.000 Euro erweitert und entsprechend neuerer Erfordernisse umstrukturiert  werden (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach). Nachdem der Ausschuss bereits eine Erweiterung mit einem rund 20 Quadratmeter großen Anbau auf der rechten Gebäudeseite in Richtung Parkplatz befürwortet hatte, stellte Architekt Hans-Jürgen Schmidt in der jüngsten Fachausschuss-Sitzung die Detailplanung vor. 
Die jetzige Küche soll demnach zum Schlafraum für die dahinter liegende Krippe werden, Leitungsbüro und Küche sollen Richtung Eingang verlegt werden. Dadurch kann auch eine Essens-Anlieferung erfolgen, ohne den Betrieb zu stören. 
Außerdem soll ein Dachüberstand im linken hinteren Gebäudebereich für die Erweiterung um einen Rückzugsraum für den Ganztagesbereichs ausgenutzt werden.
Der Um- bzw. Anbau wird erforderlich, weil die Anforderungen an eine Kindertagesstätte, gesetzliche Vorgaben und Betreuungszeiten betreffend, sich in den vergangenen Jahren grundlegend geändert haben. Wie berichtet, wurde der Kindergarten Mitte der 1990er Jahre für zwei Gruppen (43 Plätze) gebaut und 2009 um eine Krippe für 15 Kinder erweitert. Seit 2014 wurde eine weitere Gruppe eingerichtet, sodass es inzwischen eine Halbtagsgruppe (25 Plätze), eine Integrationsgruppe (18 Plätze) und eine Ganztagsgruppe (25 Plätze) gibt.
Um dem Platzbedarf Rechnung zu tragen, wurde das Obergeschoss bereits 2014 umgebaut. Das hatte die Gemeinde Otter im Zuge des Baus 1998 für ihr Büro und einen Sitzungsraum auf eigene Kosten ausgebaut und hat dort ein langfristiges Nutzungsrecht.
Über die Erweiterung und den Umbau der Kita Otter entscheidet der Tostedter Samtgemeinderat in seiner öffentlichen Sitzung am Donnerstag, 8. März, um 19 Uhr in der Grundschule Poststraße.
Gerd Gerhardt von der Verwaltung erläuterte den weiteren Ablauf. Den positiven Ratsbeschuss vorausgsetzt, müsse mit ca. sechs Monaten Vorbereitungszeit, Bearbeitungs-, Bauantrags- und Ausschreibungszeiten nach Bereitstellung der Haushaltsmittel - voraussichlich im September mit dem Nachtragshaushaltsplan 2018 -  gerechnet werden.