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Combi-Markt in Tostedt wird nicht gebaut

Einen Combi-Verbrauchermarkt wird es in Tostedt nicht geben (Foto: beyer+freitag+zeh)

Nach Bürgerreaktionen ist Gemeindedirektor Dirk Bostelmann gegen eine weitere Beratung zur Ansiedlung

bim. Tostedt. Die Ansiedlung eines Combi-Verbrauchermarktes ist vorerst vom Tisch. Nachdem sich zahlreiche Bürger in E-Mails, Anrufen und Besuchen im Rathaus gegen die Ansiedlung ausgesprochen haben, will Gemeindedirektor Dirk Bostelmann den entsprechenden Bebauungsplan „Waldstraße/Triftstraße“ nicht wieder auf die Tagesordnung des Planungs- und Umweltausschusses setzen. „Die Beratung zur Ansiedlung des Combi-Marktes könnte nur durch Antrag eines Ratsmitgliedes wieder auf die Tagesordnung gesetzt werden. Der Gemeinderat und der Bürgermeister müssten der Behandlung im Ausschuss auch noch zustimmen“, erläutert Bostelmann.
Nach den bisherigen Beratungen im Fachausschuss sowie nochmaliger Konzeptvorstellung in einer Informationsveranstaltung im Schützenhaus würden die Fraktionen im Rat der Gemeinde Tostedt nicht mehr die Notwendigkeit für einen Aufstellungsbeschluss sehen. Daher sei zu erwarten, dass keine Mehrheit für die Ansiedlung des Combi-Verbrauchermarktes zustande kommen werde.
Wie bereits berichtet, plante die Bünting-Gruppe an der Ecke Waldstraße/Trifstraße die Ansiedlung eines Combi-Verbrauchermarktes mit einer Eigen-Verkaufsfläche von ca. 2.000 Quadratmetern und zwei zusätzlichen Shops (Backshop und Blumenladen) mit je ca. 100 Quadratmetern Verkaufsfläche.
Über das Vorhaben konnten sich die Bürger im Rahmen der Einwohnerversammlung der Samtgemeinde Tostedt im Oktober informieren. Dadurch erhielt auch die Politik ein Meinungsbild der Bevölkerung zur geplanten Ansiedlung des Combi-Verbrauchermarktes.
Die Vorteile eines Combi-Marktes für Tostedt haben sich vielen Bürgern und auch der Politik nicht erschlossen. Beispielsweise ist geplant, dass die Zu- und Abfahrten von der Bahnhofstraße und von der Triftstraße erfolgen. Dieser Bereich wird von vielen Kindern genutzt, die zur naheliegenden Grundschule oder Kindertagesstätte gehen.
Außerdem müsste das DRK-Kaufhaus für den Combi-Markt weichen.
Die Information, dass die Combi-Markt-Ansiedlung vorerst kein Thema mehr für To-
stedt ist, müsse man erst sacken lassen, so Matthias Adler von der Expansionsabteilung der Bünting-Gruppe. Auch darüber, was nun mit den Grundstücken geschieht, habe man sich noch keine Gedanken gemacht, da diese Information noch zu frisch sei.

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