Politik und Wirtschaft beraten und informieren über Großprojekt
Elbbrücken-Sanierung in der Elbmarsch steht im Fokus

Soll im nächsten Jahr aufwendig saniert werden: die Elbbrücke zwischen der Elbmarsch und Geesthacht
  • Soll im nächsten Jahr aufwendig saniert werden: die Elbbrücke zwischen der Elbmarsch und Geesthacht
  • Foto: Wolfgang Meisel
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ce. Elbmarsch/Geesthacht. Die in 2022 geplante Sanierung der Elbbrücke zwischen der Elbmarsch und Geesthacht steht im Mittelpunkt eines erneuten Gipfeltreffens, zu dem die Elbmarscher Jusos in diesen Tagen wieder Vertreter der regionalen Parteien sowie die Bürgermeister der Samtgemeinde und der Mitgliedsgemeinden einladen.
Wie das WOCHENBLATT berichtete, hatten sich die Elbmarscher Politiker im vergangenen Jahr fraktionsübergreifend dafür eingesetzt, dass die erforderlichen Brückenarbeiten inklusive Vollsperrung der B404 in dem Bereich nicht - wie ursprünglich vorgesehen - in zwei aufeinanderfolgenden Jahren, sondern komplett in 2022 ausgeführt werden. Erreicht wurde dies vor allem durch Resolutionen an die Landtage in Hannover und Kiel.
"Man hatte sich gemeinschaftlich darauf geeinigt, dass die Parteien bei diesem Thema zusammen statt gegeneinander arbeiten, und auch die Idee zur Gründung einer gemeinsamen Bürgerinitiative mit betroffenen Wirtschaftszweigen wurde geäußert. Dies soll nun ausführlich geplant und veranlasst werden", erklärt Juso-Vorsitzender Florian Nikella. Auch der Umgang mit dem Thema im anstehenden Kommunal-Wahlkampf solle thematisiert werden. "Wir wollen vermeiden, dass gerade dieses Thema, das für alle Elbmarscher entscheidend ist, nicht für persönliche Zwecke und Selbstdarstellungen ausgeschlachtet wird", sagt Nikella.
• Zu einer digitalen Infoveranstaltung zur Sanierung der Elbquerung laden auch der Wirtschaftsförderverein Elbmarsch (WFE) und die Wirtschaftliche Vereinigung Geesthacht (WVG) am Donnerstag, 25. Februar, um 16.30 Uhr ein. Interessierte können an dem Zoom-Meeting unter dem Link https://us02web.zoom.us/j/85394370448 teilnehmen. Zugeschaltet sind unter anderem ein Vertreter des Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) sowie Dr. Susanne Dahm, Verkehrskoordinatorin des Landkreises Harburg. Erörtert werden sollen Aspekte wie der aktuelle Sanierungs-Planungsstand und die Möglichkeiten des Personennahverkehrs während der Straßensperrung für Pkw und Lkw.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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