In Handeloh
Konzept für die frühere Jugendherberge vorgestellt

Würden aus der Jugendherberge gerne ein Gästehaus machen (v.li.): Architekt Titus Höfer, Jan-Peter Schrick, Franziska Gangloff und Christopher Müller
  • Würden aus der Jugendherberge gerne ein Gästehaus machen (v.li.): Architekt Titus Höfer, Jan-Peter Schrick, Franziska Gangloff und Christopher Müller
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bim. Handeloh. In ein buntes Gästehaus mit 40 Zimmern und ca. 90 Betten für Tagestouristen und Seminargruppen könnte die ehemalige Jugendherberge in Handeloh-Inzmühlen verwandelt werden. Dieses Konzept stellte jetzt Marketing- und Unternehmensberater Christopher Müller in einer Einwohnerversammlung vor. Gemeinsam mit Kreativ-Direktorin Franziska Gangloff und Wirtschaftsingenieur Jan-Peter Schrick will er "einen schönen, familiären Ort schaffen".
Die drei Kakenstorfer haben Interesse daran, die Jugendherberge zu erwerben und nach Plänen des Architekten Titus Höfer aus Buchholz umzubauen. Einen siebenstelligen Betrag wollen sie dafür in die Hand nehmen.
Ihre Vision: Kurzreisende, Aktivurlauber, Touristen auf der Durchreise und Teams aus der Wirtschaft sollen in Inzmühlen bei Aufenthalten von einer Nacht bis zu mehreren Wochen die Möglichkeit erhalten, sich eine Auszeit zu nehmen oder einen Aktivurlaub mit Wandern oder Radfahren zu gestalten. Es soll 40 variable Unterkünfte für bis zu sechs Personen sowie Seminar- und Gemeinschaftsräume, Coworkingpätze, einen Yogaraum und einen Kochsalon geben. Etwas erweitert werden könnte das Gelände um eine Sauna und einen Schwimmteich. Die Architektur solle weitgehend bewahrt, das Grundstück naturbelassen erschlossen werden.
Vergrößert werden müsste auch die Parkplatzfläche. Denn sicherlich werden nicht alle Gäste mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.
Das gastronomische Angebot sei noch offen, solle aber regional sein.
"Für uns ist es ein Herzensprojekt, mit dem wir das zurückgeben möchten, was uns an anderen Orten der Welt an Gastfreundschaft begegnet ist", so Christopher Müller. "Wir sind keine Investoren, die irgendwann weg sind, sondern wollen hier auch unseren Lebensmittelpunkt haben." Und die drei wollen eine gute Nachbarschaft etablieren.
Die rund 50 Einwohner und Ratsmitglieder stehen dem Gästehaus-Projekt aufgeschlossen gegenüber. Offene Kritik gab es nicht. Dieses Konzept kommt der Vorstellung von Gemeinde und Förderverein auch insofern entgegen, die die komplette frühere Jugendherberge, die seit Anfang vergangenen Jahres leersteht, einer neuen, naturnahen Nutzung zuführen wollen. Die Initiatoren einer Freien Schule, die zuvor Interesse geäußert hatten, hätten nur einen Teil der Räume genutzt. Die Pläner anderer Interessenten, die in den vergangenen Monaten bei der Gemeinde vorstellig wurden und deren Nutzungen näher am Jugendherbergskonzept gewesen seien, hätten sich aus finanziellen Gründen zerschlagen, berichtete Bürgermeister Heinrich Richter.
Bis zu einer möglichen Umsetzung werden aber noch mehrere Monate ins Land ziehen. Die Beteiligten rechnen nicht mit einer Realisierung vor Mitte 2021. Wie Heinrich Richter betonte, ist noch kein politischer Beschluss gefasst. Außerdem soll auch ein vorhabenbezogener Bebauungsplan aufgestellt werden, um Details der künftigen Nutzung von Gebäude und Gelände festzuschreiben, insbesondere für den Fall, dass es später andere Eigentümer gibt.

Autor:

Bianca Marquardt aus Tostedt

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