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Stadtfest in Buchholz: Gute Laune trotz Dauerregens

Als der Regen nachließ, füllte sich die Buchholzer Innenstadt merklich mit Besuchern
os. Buchholz. Der Dauerregen am Freitag ließ Schlimmes erahnen, doch mit dem besseren Wetter im Laufe des Wochenendes füllte sich die Buchholzer Innenstadt zusehends: Zahlreiche Besucher strömten in die Innenstadt, um das traditionelle Stadtfest zu feiern - es war bereits die 43. Auflage.
Auf den drei Bühnen auf dem Rathausplatz, im Rathauspark und am Emporeteich gab es jede Menge Live-Musik, zudem verwandelte sich die St. Paulus-Kirche in einen Konzertsaal. Das Angebot reichte von selbstgeschriebenen deutschsprachigen Liedern (z.B. das Hamburger Trio „Jungs in Cordhosen“) über Chormusik (z.B. S.A.M.-Popchor in St. Paulus) bis zu Coverrock vom Feinsten (Rock Department mit Hits von Lynyrd Skynyrd bis Melissa Etheridge). Die jugendlichen und junggebliebenen Gäste fanden auf dem Peets Hoff beim Team 412 das richtige Angebot mit DJ und wummernden Bässen. Wer mochte, konnte sich dort an einem der Food Trucks stärken.
Die Buchholzer Vereine und Institutionen nutzten das Stadtfest, um auf ihre Angebote hinzuweisen und zudem mit dem Verkauf von Leckerem vom Grill und Getränken die Vereinskasse aufzubessern. U.a. sammelte die Ortsgruppe von Amnesty International Unterschriften, um die Freilassung von inhaftierten Mitgliedern der Menschenrechtsorganisation in der Türkei zu erreichen. Polizei und die Opferschutzorganisation Weisser Ring betrieben gemeinsam Präventionsarbeit. Im Mittelpunkt stand unter anderem der Schutz vor K.o.-Tropfen. „Wir beobachten, dass diese immer mehr nur aus dem Grund verabreicht werden, andere Menschen beim Abdrehen zu beobachten“, erklärte Karl-Heinz Langner vom Weissen Ring. Sein Tipp: Getränke niemals unbeobachtet lassen, von Fremden keine offenen Getränke annehmen und Getränke unausgetrunken stehen lassen, wenn man unsicher ist.
Reichlich zu tun hatte die Polizei beim Stadtfest: Die Beamten nahmen vor allem Körperverletzungen zwischen Alkoholisierten auf, aber auch Diebstähle von Wertgegenständen, die den Besuchern aus den Taschen entwendet wurden.