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Bis zu 50 Flüchtlinge in Vaensen

Bauleiter Knuth Theßen von der Firma Lühmann vor dem ehemaligen Königshof in Vaensen

Firma Lühmann vermietet ehemaligen Königshof an den Landkreis Harburg

os. Vaensen. Im ehemaligen Königshof in Vaensen werden in Kürze 40 bis 50 Flüchtlinge untergebracht. Der Landkreis Harburg mietet dafür das Gebäude vom Besitzer, der Firma Lühmann Stahlbau aus Buchholz. Der Vertrag läuft zunächst über fünf Jahre und enthält eine Verlängerungsoption.
Vor einem Jahr kaufte Lühmann das Gebäude von der Eigentümerfamilie Diercks. Ursprünglich sollten dort Wohnungen für Monteure entstehen, die weltweit für das Unternehmen unterwegs sind. Lühmann baut u.a. Anlagen zur Flugzeugherstellung für Airbus. "Wir haben dann festgestellt, dass der Bedarf an Wohnungen doch nicht so groß ist wie gedacht", erklärt Geschäftsführer Hartwig Lühmann. Durch Zufall kam das Gespräch mit dem Landkreis auf die Flüchtlingsunterbringung. Lühmann beherbergt bereits seit geraumer Zeit im Bahnhof Sprötze Flüchtlinge.
Das Unternehmen investierte rund 750.000 Euro, um den in den 1960er Jahren gebauten Königshof von grundauf zu sanieren. "Wir haben das Haus vollständig entkernt und vor allem energetisch auf den neuesten Stand gebracht", erklärt Bauleiter Knuth Theßen. So entstanden im Obergeschoss 13 kleine Zimmer, die jeweils mit Bad und WC ausgestattet sind. Im Untergeschoss werden sechs Appartments geschaffen. Wer in den Königshof einziehen wird, steht derzeit noch nicht fest.
Hartwig Lühmann rechnet mit der Fertigstellung aller Wohnungen Mitte April. Die Wohnungen seien so konzipiert, dass der Königshof später als Hotel - nach dem englischen Bed&Breakfast-Prinzip fortgeführt werden kann. Auch ein Kiosk sei später in Vaensen vorstellbar. Dennis Diercks entwickelt derweil ein kleines Baugebiet neben dem Königshof.