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Großer Bahnhof zum Abschied: Buchholzer Bürgermeister Wilfried Geiger bat zum letzten Frühschoppen seiner Amtszeit

Reger Andrang: Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport kamen zum Frühschoppen
ce. Buchholz. Großer Bahnhof am Sonntag in der Buchholzer Rathauskantine: Der am 31. Oktober nach acht Jahren aus dem Amt scheidende Bürgermeister Wilfried Geiger (62) hatte zum Frühschoppen gebeten, um sich als Verwaltungschef der Nordheidestadt zu verabschieden. Hunderte Vertreter aus Kommunal- und Kreispolitik, Wirtschaft, Sport, Kultur, Vereins- und Verbandswesen folgten seiner Einladung.
Lange Laudatien hatte Geiger von den Besuchern nicht hören wollen, ein gemütlicher Klönschnack war ihm lieber. So füllte sich ein ausgelegtes Gästebuch schnell mit nicht gehaltenen Reden. In dem Buch würdigte unter anderem Frerk Meyer, Geschäftsführer der Grünen-Stadtratsfraktion, den Scheidenden als "Meister des politischen Kompromisses und der Einigung". Geiger habe sich in allen Verwaltungs- und Verfahrensfragen ausgekannt und "es verstanden, seine Vorstellungen durchzusetzen".
Auf eine "tolle Zusammenarbeit" blickte Onne Hennecke, Geschäftsführer des Buchholzer Veranstaltungszentrums Empore, zurück. "Sie haben unsere Arbeit hervorragend in allen Dingen unterstützt", bedankte sich Hennecke, der mit Ehefrau Steffi zum Frühschoppen gekommen war, beim Bürgermeister.
"Ich habe gerne für die Stadt gearbeitet", erklärte ein sichtlich bewegter Wilfried Geiger. Er bedankte sich bei allen Weggefährten und Institutionen für ihre Kooperation sowie bei seiner Familie, die ihm für das Amt den Rücken freigehalten habe. "Bei denen, denen ich auf die Füße getreten habe, hoffe ich, dass die Wunden verheilt sind." Dem Stadtrat wünschte er für die Zukunft, dass er immer mehr zusammenwachse und sich mit seinen Visionen noch stärker an den Bedürfnissen der Menschen ausrichte.
Vieles von dem, was er sich bei seinem Amtsantritt 2006 vorgenommen habe, sei umgesetzt worden. "Aber für meinen Nachfolger muss ja auch noch was übrigbleiben", sagte Geiger mit Blick auf Jan-Hendrik Röhse, dem er schließlich als eine der letzten Amtshandlungen die Bürgermeisterkette übergab. "Sie hinterlassen mir ein gut aufgestelltes Rathaus, was mir bei meinem Einstieg hilfreich sein wird", gab Röhse seinem Vorgänger mit auf den Weg.