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Einzelhandel in der Region sind positiv gestimmt: Umsatzplus vor Weihnachten erwartet

Heike Maluszek (re.) lässt sich von Terese Gowin bei ihrer Buchauswahl beraten
(as). Das Weihnachtsgeschäft spielt eine wichtige Rolle für den Einzelhandel. Rund 15 Prozent des Jahresumsatzes werden nach Angaben des Handelsverbands Deutschland (HDE) im November und Dezember gemacht. Der HDE ist positiv gestimmt, für das Weihnachtsgeschäft erwartet er ein Umsatzplus von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das WOCHENBLATT fragt nach: Wie läuft das Weihnachtsgeschäft im Landkreis Harburg?
„Wir sind zuversichtlich, dass die guten Umsätze aus 2015 in diesem Jahr noch übertroffen werden können“, sagt Stefan Sahr, Centermanager der Buchholz Galerie. Besonders Deko-Artikel, Textilien und Schuhe werden in diesem Jahr gern gekauft, so Sahr. Auch die Buchhandlung profitiert vom Weihnachtsgeschäft. „Viele Kunden möchten vor dem Kauf das Buch gern noch einmal in die Hand nehmen, nicht blind im Internet bestellen“, sagt Silke Bosselmann, Filialleiterin der Buchhandlung Heymann in Buchholz. „Hier habe ich den direkten Draht, werde gut beraten und unterstütze nebenbei noch die heimische Wirtschaft“, stimmt Kundin Heike Maluszek ihr zu. Sie ließ sich bei ihrer Buchauswahl beraten.
Ebenfalls beliebt zu Weihnachten: Schmuck. Henning Fast, Inhaber der Goldschmiede Caesar aus Winsen, ist zufrieden mit dem Weihnachtsgeschäft 2016. „In diesem Jahr ist vor allem wieder klassischer Schmuck gefragt, zum Beispiel schlichte Creolen.“
Elektro-Artikel werden ebenfalls gern verschenkt. „Der Trend fürs Weihnachtsgeschäft ist für dieses Jahr grundsätzlich gut, wir setzen aber auf die nächste Woche mit tollen Festtags-Angeboten“, sagt Jürgen Müller Emden, Geschäftsführer des Media Marktes in Buchholz. Smartphones, Notebooks oder Fernseher sind 2016 kurz vor Weihnachten besonders begehrt.
„Ich habe den Eindruck, dass die Menschen in diesem Jahr gern unterwegs sind und die Geschenke lieber vor Ort als im Internet besorgen“, sagt Markus Johannsen, Geschäftsführer von „Düsenberg und Harms“. Das Modehaus aus Winsen konnte laut Johannsen seine Umsätze im Weihnachtsgeschäft im Vergleich zum Vorjahr steigern. Angesagt sind Sweatshirts in allen Variationen, berichtet Johannsen.