Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Kreis Harburg übertrifft Hamburg bei Kaufkraft / Mieten und Immobilienpreise auf Rekordniveau

Im Hamburger Speckgürtel wohnen viele Besserverdienende: Im Landkreis Harburg ist die Kaufkraft höher als in Hamburg (Foto: djd_Allianz)
(rs). Die Preise auf dem Hamburger Immobilienmarkt kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Entsprechend richtet sich der Blick von Käufern und Mietern verstärkt auf das Umland. Das Beratungsunternehmen Analyse & Konzepte hat in seiner Studie „Wohnungsmärkte der Hamburger Umlandkreise“ untersucht, welche Entwicklungen hier zu erwarten sind. Einige Ergebnisse:

Untersucht wurden die Landkreise, die unmittelbar an Hamburg grenzen, darunter Harburg und Stade. In allen Kreisen sind dank anhaltender Zuwanderung bis 2030 steigende Bevölkerungszahlen zu erwarten - entgegen dem Bundestrend. Allerdings: Bis 2030 werden die über 60-Jährigen in den Umlandkreisen rund 30 Prozent der Bewohner ausmachen und damit die größte Gruppe stellen. Die Altersgruppe der 40- bis 60-Jährigen wird von aktuell etwa einem Drittel auf ein Viertel der Gesamtbevölkerung schrumpfen, die Anzahl der Haushalte mit vier und mehr Personen um 10 Prozent zurückgehen - im Kreis Stade sogar um 16 Prozent. Deshalb, so die Studie, werde die Nachfrage nach Eigenheimen geringer werden. Stattdessen wird vor allem altersgerechter Wohnraum nachgefragt werden. Hier ist ein Anstieg der Nachfrage von mehr als 17 Prozent zu erwarten.

Bei der Kaufkraft lagen 2013 alle Hamburger Umlandkreise über dem Bundesdurchschnitt von 21.220 Euro pro Jahr. Die Kreise Harburg, Stormarn und Pinneberg lagen sogar über dem Hamburger Durchschnitt von 24.131 Euro.
Gleichzeitig sind auch die Mieten im Hamburger Umland seit 2009 kontinuierlich gestiegen. Im Schnitt beträgt die durchschnittliche Nettokaltmiete für Neubauten in den Umlandkreisen 9,08 Euro pro Quadratmeter. Noch deutlich darüber liegt Buchholz mit 9,87 Euro. Zum Vergleich: In Hamburg schlägt die Nettokaltmiete mit 12,86 Euro zu Buche.

Noch stärker als die Mieten sind im Hamburger Umland seit 2009 die Preise für Wohneigentum gestiegen. Die Nachfrage werde sich hier aufgrund des demografischen Wandels verlagern – weg vom Einfamilienhaus und hin zu kleineren Wohneinheiten.“

• Die vollständige Studie „Wohnungsmärkte der Hamburger Umlandkreise“ hat 29 Seiten und kann bestellt werden unter www.analyse-konzepte.de/umlandstudie.