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Zugeparkte Straßen in Buxtehude: Feuerwehr wird ausgebremst

Wenn die Feuerwehr ausrückt, ist Eile geboten: Unnötige Hindernisse wie zugeparkte Straßen sind aber ein Problem (Foto: bc)

tk. Buxtehude. Wenn die Feuerwehr ausrückt, muss es schnell gehen. Tatsächlich werden die Retter aber oft ausgebremst. Von der Masse parkender Auos am Straßenrand und enger Bebauung in Wohngebietern. In der aktuellen Ausgabe der Buxtehuder Feuerwehrzeitung sprechen die ehrenamtlichen Helfer diese Probleme an. Das WOCHENBLATT hat bei Stadtbrandmeister Horst Meyer nachgefragt.

"Zugeparkte Straßen sind ein grundsätzliches Problem", sagt Meyer. Rechts und links geparkte Autos und dann müssen die 2,50 Meter breiten Fahrzeuge durch. Die Fahrer der Feuerwehr-Fahrzeuge stünden oft vor unnötigen Herausforderungen. "Es sind nicht immer Berufskraftfahrer, die hinterm Steuer sitzen", sagt Horst Meyer.
Beispiele, wo die Feuerwehr kaum durch kommt: Die Halepaghenstraße oder Kloster Dohren sind zwei von vielen Engpässen. Problematisch sei auch der Stavenort. Dort darf eigentlich gar nicht geparkt werden, weil es sich um eine Fußgängerzone handelt. Würde es am Stavenort brennen, kann die Feuerwehr nur vom Petri-Platz anfahren. Durch den Torbogen auf der anderen Seite des Quartiers passen die Fahrzeuge gar nicht durch. Hinzu kommt: An vielen Stellen wird der Gehweg durch überwucherte Hecken noch schmaler. Der Platz für die Feuerwehr wird noch geringer.
Besonders schwierig wird es, wenn die Drehleiter zum Einsatz kommt. Wenn die Stützen ausgefahren werden, werden aus 2,50 Meter Fahrzeugbreite maximal fünf Meter. Zwar sei die Drehleiter nicht für jeden Einsatz vorgesehen, doch '"wir haben die und setzen die auch ein", sagt Stadtbrandmeister Meyer.
Buxtehudes Feuerwehrchef ist keiner, der jetzt abschleppen lassen will und ans Knöllchen-Verteilen denkt. Er setzt auf Freiwilligkeit - und ein wenig mehr Kontrollen. Darüber will er mit der Stadt reden. Horst Meyers Vorschlag: Ein paar Mal mit einem Hinweiszettel auf das Problem aufmerksam machen und erst bei kompletter Uneinsichtigkeit ein Ticket verteilen.
Jeder, der für unnötige Hindernisse sorgt, sollte bedenken: Jeder kann die Feuerwehr zu jederzeit benötigen.