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Buxtehuder Studis planen einen Spielplatz

Vertreter der Hochschule und der Stadt stellen das gemeinsame Projekt vor (v. li.): Prof. Dr. Barbara Zimmermann, Prof. Dr. Torsten Uelzen, Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt, Verena Wein-Wilke, Araon Tüxen, Stefan Bartels, Rabea Woestmann, Adella Mosberger, Kirsten winkler und Dr. Christian Hesse
Ein Projekt der Hochschule 21 und der Stadt mit Chance auf Umsetzung

tk. Buxtehude. Diese Projekt hat unterschiedliche Akteure zusammengebracht: Bau- und Physiotherapie-Studierende der Hochschule 21 (HS21) und Spielplatzplaner der Buxtehuder Stadtverwaltung. Gemeinsam haben sie den Spielplatz "An der Rehwiese" neu geplant. Ein Projekt, das wahrscheinlich nicht in der Schublade verschwindet, sondern umgesetzt werden kann. Das HS21-Projekt hatte das Ziel, verschiedene Studiengänge zusammenführen und wurde vom Förderverein der Hochschule initiiert



Aron Tüxen, Stefan Bartels, Rabea Wostmann und Adella Mosberger sind vier der Studierenden, die sich mit dem 2.700 Quadratmeter großen Grundstück beschäftigt haben. Sie haben die Fläche mehrfach in Augenschein genommen, das Grundstück vermessen, die Platzierung von Geräten geplant und sich grundsätzlich die Frage gestellt: Wie soll der Charakter des Tobeparadieses am Neukloster Forst sein? Die Antwort darauf fiel in allen Entwürfen gleich aus: naturnah! So viele Bäume wie möglich bleiben stehen und der waldartige Charakter bleibt erhalten.

Wichtig war auch allen Planern, dass der vorhandene Bolzplatz bestehen und vielleicht sogar erweitert wird. Etwa um eine Basketball-Anlage. Wichtig war auch allen, dass ein neuer Spielplatz für unterschieldiche Generationen nutzbar sein solle.
Nicht nur die Dozentinnen Verena Wein-Wilke (Stadtplanung), Kirsten Winkler (Garten- und Landschaftsarchitektin) und Ann-Kathrin Plata (Stadtverwaltung Buxtehude) waren Ideenlieferanten und Ansprechpartner. Die Studierenden haben Kinder befragt oder sich daran erinnert, womit sie selbst gerne gespielt hatten.
Wie es jetzt mit den Entwürfen weitergeht, ist erst einmal Sache der Politik: Sie muss entscheiden, ob dieser Spielplatz oder ein anderer saniert wird. Wenn es "An der Rehwiese" werden sollte, kommen die Kinder aus dem Quartier mit ins Boot. Auch sie sollen ihre Ideen und Wünsche einbringen. "Es wäre schön, wenn sie dann als Anprechpartner zur Verfügung stehen", sagte Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt zu den Studierenden.

Ein Sonderlob gab es von der Stadtverwaltung dafür, dass alle Entwürfe im Rahmen der Budgetvorhaben blieben: Die Schaffung eines großen, modernen Spielplatzes darf laut Buxtehuder Spielplatzkonzept bis zu 150.000 Euro kosten. Diese Summe hatte kein Projekt-Team überschritten.