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Jork: Neues Gewand für den Altländer Markt

Studentin Julia Großhardt (Mitte) erzielte mit Kommilitonin Johanna Hoekl den zweiten Platz

Studenten der Hochschule 21 in Buxtehude stellen Entwürfe vor

ab. Buxtehude/Jork.
Über eine neue Gestaltung des Altländer Marktes in Jork hatten sich 22 Studentinnen und Studenten der Hochschule 21 gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Gemeindliche Entwicklungsplanung der Gemeinde Jork Gedanken gemacht. Ihre kreativen Entwürfe präsentierten sie jetzt anlässlich eines Studentenwettbewerbs vor Publikum, darunter auch Jorker Politiker und Verwaltungsangestellte. Den ersten Platz erzielten die Studentinnen Lisa Franziska Geuer und Miriam Oehrlein mit ihrem Entwurf „Schwingende Dächer“.

Es handele sich bei den vorgestellten Entwürfen nicht um abgeschlossene und umsetzbare Projekte, denn um diese Aufgabe zu lösen, gebe es viele Möglichkeiten, erläuterte Professor Jasper Herrmann zu Beginn. Sie dienten als Anregung und Diskussionsgrundlage.
„Wir sind mit großer Erwartung hierher gekommen“, sagte Jorks Bürgermeister Gerd Hubert. Der Altländer Markt habe so wie er ist in der Gemeinde noch nie für Begeisterung gesorgt. Nun wolle man die Vorschläge begutachten und bewerten und sie später einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Tatsächlich enthielten jede elf Ausarbeitungen reizvolle und interessante Ideen. Die Virschläge der Studenten reichten von Stabhäusern über Laternengärten bis hin zu einer modernen Gestaltung des Marktplatzes durch einen Glasverbau.

Überzeugen konnten schließlich Miriam Oehrlein und Lisa Franziska Geuer mit ihren „Schwingenden Dächern“, temporär zwischen den Häusern gespannten Segeln, die Passanten vor Sonne oder Regen schützten. Außerdem hatten die cleveren Studentinnen den Platz zu einer Gasse aufgelöst, womit sie der problematischen Parksituation entgegenwirkten. Vorgesehen hatten sie neben barrierefreien Wohnungen zwischen 40 und 80 Quadratmetern Größe auch unterschiedliche Gewerbeflächen.

„Der große Reiz in Jork besteht darin, dass die Häuser nicht unbedingt so stehen, wie man es als Städtebauer erwarten würde“, erklärte Projektbetreuer Professor Karsten Ley dem Publikum. Für ihre Entwürfe hätten die Studenten des dritten Semesters drei Monate Zeit gehabt. Dabei sei die Aufgabenstellung u. a. die Belebung des Platzes und barrierefreies Wohnen gewesen. „Diese Aufgabe haben alle Studenten erfüllt“, sagte Ley.

Außer dem ersten Platz wurden auch zwei zweite Plätze vergeben: Sie gingen an die Teams Berit Gatzke/Janina Rausch und Julia Großhardt /Johanna Hoekl. „Wir waren sehr aufgeregt“, gab Julia Großhardt nach der Präsentation zu. Mindestens 40 Stunden hätten sie an dem Projekt gearbeitet. Und Johanna Hoekl ergänzte: „Es war unser erster städtebaulicher Entwurf im Studium.“

• Eine offizielle Preisübergabe findet im Frühjahr 2018 in Jork während einer großen Ausstellung mit allen Entwürfen statt.