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Jung-Forscher der Buxtehuder Halepaghen-Schule erfolgreich

Haben einzeln oder im Team erfolgreich geforscht (v. li.): Arne Hollstein, Pia Henning, Niklas Böhme, Susanne Gehres, Martin Clever und Hilke Lösing

Schüler holen beim „Jugend forscht“-Wettbewerb zahlreiche Preise

ab. Buxtehude. ab. Buxtehude. Das dürfte für die Hansestadt einmalig sein: Mit acht Projekten nahmen Schüler der Buxtehuder Halepaghen-Schule kürzlich beim Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ in Lüneburg teil und erhielten für ihre Arbeiten sagenhafte neun Preise. Darunter einen ersten Preis, fünf zweite und einen dritten sowie zwei Sonderpreise. Auch der Leiter der „Jugend forscht“-AG, Dirk Schulze, ist von den Erfolgen der Jugendlichen beeindruckt: „Unsere Schüler sind mit tollen Leistungen angetreten und haben Beachtliches auf die Beine gestellt“, sagt er.

Die Projekte der Preisträger:
• Martin Clever (16) entwickelte für das Gesellschaftsspiel „Camel up“ eine künstliche Intelligenz: „Mit meinem Bruder hatte ich eine Wette laufen, ob sich mit einem Programm beeinflussen lässt, welches Kamel am wahrscheinlichsten gewinnt“, erläutert Martin. Es gelang ihm, eine künstliche Intelligenz (KI) zu programmieren, die, abhängig von der Spielsituation und den Handlungen der Mitspieler, den bestmöglichen Spielzug ermittelt. Bis zu 30.000 Möglichkeiten könne die KI ausrechnen, so Martin Clever. Er trug damit in der Sparte Mathematik/Informatik den Regionalsieg davon und wird Nordostniedersachsen im März beim Landesentscheid in Clausthal-Zellerfeld vertreten.

• Zweite Preise: Niklas Böhme und Jonas Meyer (Jahrgang 12) gelang es im Bereich Technik mit ihrem „Quadroplane“, die statischen Schwebeeigenschaften eines Quadrocopters mit den Flugeigenschaften eines Flugzeuges zu kombinieren.

• Die antibakterielle Wirkung von Johanniskraut erforschte Susanne Gehres (Jahrgang 11) in der Sparte Biologie: Sie versuchte nachzuweisen, dass das Kraut eine Alternative zu Antibiotika darstellt.

• Pia Henning (17) versuchte in der Sparte Physik/Chemie als eine Alternative zu den herkömmlichen Solarzellen aus Glas eine besser formbare und leichtere Kunststoffsolarzelle herzustellen und erhielt dafür auch noch einen Sonderpreis.

• Arne Hollstein und Henrik Quast (Jahrgang 12) forschten im Bereich Geo- und Raumwissenschaft zum Eingriff in den Kalkkreislauf der Ozeane durch erhöhten CO2-Ausstoß und seine Umweltfolgen. Dafür hatten sie sich im Sommer von Freunden und Bekannten aus deren Urlaub Meerwasser mitbringen lassen.

• Einen dritten Platz belegten die beiden 15-jährigen Schülerinnen Mirjam Dreßler und Michelle Gehres in der Sparte Biologie: Sie testeten das Zeitgefühl von mehr als 100 Schülern und ließen sie schätzen, wann fünf Minuten vorbei sind.

• Hilke Lösing (18) hatte bereits im vergangenen Jahr bei „Jugend forscht“ teilgenommen. Sie setzte ihr Projekt „Fraktale“ (ein Objekt besteht aus mehreren verkleinerten Kopien seiner selbst) fort und erzielte mit ihren Leistungen auch einen Sonderpreis.

• Beim Wettbewerb „Schüler experimentieren“ errang Niklas Behrmann (12) in der Sparte Geo- und Raumwissenschaften den zweiten Preis: Ihm gelang es, mithilfe eines Algorithmus die Buxtehuder Fahrradwege zu verbessern.