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Lego: Die Faszination der bunten Plastik-Klötze

Peter Ragosch mit seinem aufgepeppten Modell des Taj Mahal Fotos: bc/privat
bc. Stade. Als Peter Ragosch vor ungefähr drei Jahren arbeitslos wurde, hatte er plötzlich viel Zeit. Was tun? Der Tüftler aus Stade-Wiepenkathen entschied sich, alte Lego-Bausätze von sich und seinem Sohn auf Vollständigkeit zu überprüfen. Dabei entdeckte der heute 61-Jährige die Faszination der bunten Plastik-Klötze aufs Neue. Das (Spiel-)kind im Manne war geweckt.
Seitdem baut er mit anderen Lego-Freunden aus Norddeutschland individuelle Lego-Landschaften und setzt diese für ein breites Publikum in Szene. „Unser Ziel ist es, eigene Kreationen zu entwickeln“, erzählt Peter Ragosch.
LUG nennen sich diese Gruppen von Lego-Fans, die es weltweit gibt. LUG steht für Lego User Group. Die bundesweit nördlichste dieser Gruppen nennt sich Steinhanse. Sie besteht aus rund 170 Mitgliedern jeden Alters. Vom Kind bis zum Senior. Diese Gruppen sind vom Lego-Konzern offiziell anerkannt, werden teilweise auch gesponsert.
Als Gegenleistung organisieren die LUG Ausstellungen. Die nächste findet am Wochenende, 17. und 18. März, jeweils ab 10 Uhr im Hamburg Cruise Center Altona statt. Die „Floating Bricks“ ist Deutschlands größte Lego-Ausstellung.
Auf 1.600 Quadratmetern werden einzigartige Lego-Bauwerke präsentiert. Auch Peter Ragosch ist mit dabei, u.a. mit seinem Modell des Taj Mahal. Aufgepeppt hat er den indischen Kult-Palast mit einem LED-Band, das den Tempel von innen beleuchtet. Andere Lego-Bauer bringen Modelle vom Berliner Reichstag, den Hamburger Landungsbrücken und dem Michel, der Elbphilharmonie und dem Amsterdamer Hauptbahnhof mit. Bestimmt nicht nur was für Kinder.
Peter Ragosch: „Ein Besuch lohnt sich.“
• Weitere Infos: www.steinhanse.eu