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Superintendent Dr: Martin Krarup: "Ich bin kein Solist"

Dr, Martin Krarup ist als Superintendent gleichermaßen Pastor und Manager des Kirchenkreises Buxtehude

tk. Buxtehude. Dr. Martin Krarup (47) wird von der Kanzel der St. Petri-Kirche in Buxtehude sonntags predigen. Diese klassische Aufgabe eines Pastors macht aber nur einen geringen Teil seiner Arbeit aus. Der neue Superintendent des Kirchenkreises Buxtehude ist für elf Kirchengemeinden, 23 Pastorinnen und Pastoren und rund 47.000 Gemeindemitglieder verantwortlich. Krarup muss den Kirchenkreis managen.

"Die Größe des Kirchenkreises ist gut handhabbar", sagt der neue Superintendent. Eine gute Mischung aus Stadt und Land, sagt er. Mit dem Umzug in die Estestadt ist er fast in seine Heimat zurückgekehrt. Aufgewachsen ist Martin Krarup im Nachbarlandkreis Rotenburg in Heeslingen.
"Wäre das etwas?", hat er sich gefragt, als der Führungsposten nach dem Weggang von Dr. Helmut Blanke frei wurde. Der Familienrat sagte ja. "Der Mix in Buxtehude macht's", meint Krarup.
Offiziell ist er erst ab Samstag, 1. März, in Amt und Würden. Die Zeit bis zu seinem Einführungsgottesdienst nutzt Krarup für erste Gespräche. "Ich bin kein Solist", sagt Krarup. Jede Kirchengemeinde und jeder Kirchenvorstand sei eigenständig. Er habe aber keine Angst, Konflikte auszutragen.
Für zehn Jahre ist der Superintendent gewählt worden. Das, was er "als spannende und vielfältige Aufgabe" bezeichnet, ist, den Kirchenkreis zukunftsfähig zu machen. Wie werden die knapper werdenden Gelder eingesetzt, wie wirkt sich die immer geringer werdende Zahl von angehenden Theologen aus? "Dinge, für die man einen langen Atem braucht." Den wird Krarup wohl haben: er joggt gerne längere Strecken.
• Dr. Martin Krarup tritt sein Amt als Superintendent mit dem Einführungsgottesdienst am Sonntag, 2. März um 15 Uhr in der St. Petri-Kirche in Buxtehude an.