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A26 Planungsstand aus Sicht des Landkreises Stade

Hier rollt vermutlich ab November der Verkehr. Offen ist, ob in beide Richtungen

tk. Buxtehude. Eins steht fest: Der zweite Bauabschnitt der A26 von Horneburg bis Jork wird Ende des Jahres zumindest teilweise für den Verkehr freigegeben. Ansonsten ist das größte Infrastrukturprojekt im Landkreis Stade derzeit noch mit vielen Fragezeichen behaftet. Fließt der Verkehr nur in Richtung Horneburg oder in beide Richtungen? Wie wird Buxtehude an die A26 angebunden und wie wird in Dammhausen die Unfallgefahr auf der Kreuzung K51/K26 gebannt? Wann kommt dort der Kreisverkehr?

Landkreissprecher Christian Schmidt hat für das WOCHENBLATT den aktuellen Sachstand aus Sicht der Stader Kreisverwaltung zusammengestellt. Der Landkreis baut zwar nicht die Autobahn, ist aber für alle Erschließungsmaßnahmen auf den Kreisstraßen verantwortlich. Das betrifft bei offenen Planungen zurzeit vor allem das Gebiet der Stadt Buxtehude.

• Verkehrslenkung: Anders als die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr will der Landkreis die A26 in beide Fahrtrichtungen für Autos und Motorräder freigeben. Darüber werden zur Zeit Gespräche geführt. Lkw sollen bis Horneburg und von dort über die B73 fahren.

• Kreisel Dammhausen: An der Kreuzung K51/K26 ist ein Kreisverkehrsplatz geplant. Investitionskosten: rund eine Million Euro. Problem dabei: Der Landkreis konnte sich nicht mit einer Gruppe von Grundeigentümern einigen. Daher wird es mit der Fertigstellung des Kreisels in 2014 nichts. Jetzt beginnt ein Planfeststellungsverfahren. Das sollte im Interesse eines zügigen Baus eigentlich vermieden werden. Baubeginn könne frühestens 2015 sein.

• Der Autobahnanschluss-Anschluss Buxtehude: Der Landkreis hält grundsätzlich am Ausbau der K40 (Rübker Straße) als Autobahnzubringer fest. Umgehungsvarianten - so wie sie eine politische Mehrheit in Buxtehude favorisiert - werden derzeit mit ihren Auswirkungen auf das Vogelschutzgebiet "Moore bei Buxtehude" untersucht.
Kreissprecher Christian Schmidt rechnet im September mit Ergebnissen. Mit einer erneuten Auslegung der Unterlagen sei in der ersten Jahreshälfte 2015 zu rechnen. Der nächste Erörterungstermin werde frühestens Mitte 2015 stattfinden.