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Buxtehude: Die Deichbau-Pläne liegen jetzt öffentlich aus

Die Hochwasser-Debatte wird hohe Wellen schlagen. Das offizielle Planfeststellungsverfahren beginnt

Hochwasserschutz: Die Unterlagen liegen in Buxtehude, Jork und Harburg aus

tk. Buxtehude. Das offizielle Planfeststellungsverfahren zum Bau von Minideichen und Spundwänden in Buxtehude beginnt jetzt. Das NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) teilt mit, dass die Stadt das Planfeststellungsverfahren jetzt förmlich beantragt habe.
Das bedeutet, dass die Unterlagen, die Grundlage der Deichbau-Pläne sind, jetzt öffentlich ausliegen und von jedem eingesehen werden können. Vom 17. Juni bis zum 16. Juli können sich Interessierte mit der komplexen Materie befassen. Und zwar bei den Stadtwerken in Buxtehude (Ziegelkamp 8), im Rathaus Jork (Osterjork 5) sowie im Bezirksamt Harburg, Harburger Rathausforum 2).
Außerdem können die Planunterlagen online unter www.nlwkn.niedersachsen eingesehen werden. Auf der Homepage die Menüpunkte Wasserwirtschaft, Zulassungsverfahren und Hochwasserschutz anwählen.
In den vergangenen Monaten ist es still beim Thema Hochwasserschutz gewesen. Die große Zahl der Deichbaugegner, die das Vorhaben eigentlich mit einem Bürgerentscheid zu Fall bringen wollten, werden sich jetzt wieder in die Diskussion einschalten. Regenrückhaltung, so ihr Hauptargument, sei sehr viel sinnvoller als der umstrittene Bau von Schutzwerken in der Innenstadt. Eine politische Mehrheit im Buxtehuder Rat sieht das aber anders.