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Buxtehude ist endlich wieder offizielle Hansestadt

Innenminister Boris Pistorius (l.) überreicht Buxtehudes Bürgermeister Jürgen Badur die offizielle Hansestadt-Ernennungsurkunde
tk.Buxtehude Buxtehude ist jetzt auch offiziell wieder das, was es seit Jahrhunderten ist: eine Hansestadt. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius überreichte Bürgermeister Jürgen Badur am Montag die offizielle Ernennungsurkunde.
Der Innenminister schlug dabei einen historischen Bogen vom Spätmittelalter und der Hansezeit bis in die Gegenwart: "Die Hanse war die Geburtsstunde eines vereinten Europa auf kommunaler Ebene." Konflikte, die heute ein Problem sind, ließen sich mit den Grundsätzen der Hanse besser lösen. "Wer sich kennt, hat weniger Vorurteile."
Die historische Hanse, so Pistorius, sei viel mehr als nur ein kaufmännischer Bund gewesen. Sie stehe auch für politische und kulturelle Werte. Das gelte in gleichem Maße für den Städtebund der modernen Hanse - auch dort ist Buxtehude seit der Gründung 1980 aktiv.
Buxtehudes Bürgermeister Jürgen Badur betonte: "Buxtehude war und ist das, was es jetzt auch offiziell wieder ist: eine Hansestadt."
Innenminister Boris Pistorius und Bürgermeister Jürgen Badur sagten beide, dass Ideale der Hanse - etwa des Bild des ehrbaren Kaufmanns - noch heute wichtig sind und in Buxtehude auch gelebt werden.
Auch wenn ein Titel, der in Niedersachsen einer Kommune vom Land verliehen wird, keinen Wettbewerbsvorteil nach sich ziehen dürfe, wird Buxtehude davon profitieren. Was für Pistorius auch in Ordnung geht. Es gibt in Niedersachsen nur drei offizielle Hansestädte: Lüneburg, Stade und jetzt auch Buxtehude. "Sie werden das adäquat zu nutzen wissen", sagte er. Hansestadt zu sein, so Pistorius, sei gleichzeitig aber auch eine Verpflichtung für die Zukunft.