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Idee von Alexander Paatsch: Den "Bürgerbahnhof Buxtehude" planen

Alexander Paatsch will einen Verein gründen und den Buxtehuder Bahnhof übernehmen (Foto: tk)

Vorschlag von Alexander Paatsch zum maroden Bahnhof: "Verein gründen"

tk. Buxtehude. Dass der Buxtehuder Bahnhof langsam aber sicher verfällt, überrascht Alexander Paatsch nicht. Er hat das auf hunderten Fotos dokumentiert. Den schleichenden Verfall will er aufhalten. Seine Idee: "Wir machen aus dem Schandfleck den Bürgerbahnhof Buxtehude und gründen dafür einen Verein." An Zuspruch mangelt es nicht. "Egal, mit wem ich darüber rede, alle finden die Idee gut." Am Mittwoch, 2. Mai, findet das erste Treffen um 18 Uhr in der Begegnungsstätte Hoheluft (Stader Str. 15) statt. Paatsch: "Ich hoffe, das viele Bürgerinnen und Bürger kommen."

Ein Vorbild für Buxtehude könnte Cuxhaven sein. Dort hat sich eine Genossenschaft gegründet und den - deutlich größeren - Bahnhof 2017 gekauft. 800.000 Euro Fördermittel wurden eingeworben und auf ebenfalls 800.000 Euro beliefen sich die Mittel der Genossenschaft. Paatsch ist überzeugt, dass es auch für Buxtehude Fördermittel geben wird, wenn ein tragfähiges Konzept steht. Eine Idee: Der Bürger-Bahnhof könnte ein Vereinszentrum werden. "Einen zentraleren Ort als einen Bahnhof gibt es kaum in einer Stadt", so Paatsch. Andere Ideen seien natürlich genauso willkommen. Wichtig sei ihm beispielsweise, dass es einen Hausmeister gebe, der ständig vor Ort sei. Dadurch werde manches an Vandalismus schon unterbunden, so Paatsch. Ein weiteres Ziel müsse es sein, dass endlich öffentliche Toiletten am Bahnhof eingerichtet werden.

Eine Sache ist Alexander Paatsch wichtig. Er sitzt zwar für die SPD im Buxtehuder Rat, betont aber: "Das ist keine Parteigeschichte." Mit der Stadt steht er bereits in engem Kontakt. Mitmachen könne jeder. Zupacken sei gefragt. So müssten die Beete besser gepflegt oder eine Homepage erstellt werden.

Kontakt per E-Mail: apaatsch@gmail.com.
Auch die CDU-Fraktion macht sich Gedanken. In einem aktuellen Antrag bittet sie darum, dass die Verwaltung prüft, ob die Bahn verkaufen wolle und in welchem Zustand sich das Gebäude tatsächlich befindet.