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Moment mal: Die perfekten Volkshochschulkurse-Kurse für Buxtehuder Politiker

Noch mal die Schulbank drücken: WOCHENBLATT-Vorschläge für VHS-Kurse, von denen auch erfahrene Kommunalpolitker profitieren (Foto: Fotos: tk(privat/Montage MSR)

Buxtehude. Die Parteien loben sich für ihre Listen zur Kommunalwahl. So umfangreich, so bunt, so vielfältig, so jung wie nie zuvor. Wer genauer hinschaut, stellt aber fest: Auf den sicheren vorderen Plätzen stehen meist die, die schon lange - manche gefühlt schon viel zu lange - im Rat sitzen. Weil in der Bildungsstadt Buxtehude lebenslanges Lernen auch politisch gewollt ist, hat das WOCHENBLATT einige Volkshochschulkurse ersonnen, die auch altgediente Häsinnen und Hasen der Kommunalpolitk spürbar weiterbringen würden.



Astrid Bade und Arnhild Biesenbach, Chefinnen der SPD- bzw. CDU-Fraktion, besuchen gemeinsam den Kursus: „Lieben wir noch oder hassen wir schon - Hilfe in einer schwierigen Beziehungskiste“. Schließlich weiß der Betrachter nicht immer, wie weit die gegenseitige Liebe gerade reicht.

Für Bodo Klages (BBG/FWG) wäre etwas Kreatives schön: „Camouflage-Klamotten selbstgenäht“ - würde ihm bestimmt Spaß machen. Er ist der einzige Ratsherr mit Tarnhose.

Michael Lemke, Fraktionschef der Grünen, sollte unbedingt den Kursus „Streit anzetteln - aber richtig!“ besuchen. Dann würde seine Lust an der politischen Provokation vielleicht noch effektiver werden.

Fraktionskollege Joachim Piepenbrock könnte das Gegenteil gebrauchen: „Streit schlichten wie ein Profi - so haben sich alle wieder lieb“ dürfte seiner Neigung zur parteiübergreifenden Harmonie entgegenkommen.

Alexander Krause, noch unter 30 und schon Polit-Profi wie die Kanzlerin, wäre vor dem Beginn seiner Bundestagskarriere gut beraten mit dem Seminar „Mein inneres Kind in der Politik - so bleibe ich im Kopf noch jung“. Und - das würde ich persönlich begrüßen - Fraktionskollege Olaf Riesterer bekommt den Kursus „Handedrücken, ohne Verletzungen beim Gegner zu verursachen“ verordnet.

Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt steht zwar nicht zur Wahl, ist aber auch Mitglied des Rates. Mein Angebot: Ein Tagesseminar bei mir zum Thema „Warum es gar nicht so schlimm ist, wenn Dinge in der Zeitung stehen, die ich dort nicht lesen will.“

Und schließlich ein Pflichtseminar für alle, die im Rat sitzen: „Warum ich, wenn bereits alles gesagt ist, nicht noch einmal alles sagen muss.“

Tom Kreib