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Emily fühlt sich in Buxtehude wohl

BSV-Manager Peter Prior und Rückraumspielerin Emily Bölk unterzeichnen unter den Augen von Hans-Albert Kusserow und Jan-Peter Frenzel (hinten von links), geschäftsführende Gesellschafter der KFP-Ingenieure, den neuen Ein-Jahres-Vertrag (Foto: BSV)

Vertrag bis 2018! Der BSV ist stolz: Emily Bölk bleibt bis 2018 Buxtehuderin

ig. Buxtehude. Spitzenteams aus dem In- und Ausland sind hinter ihr her. Doch Emily Bölk, eins der größten Talente im deutschen Frauenhandball, bleibt ihrem Heimatverein für ein weiteres Jahr treu. Die 18-Jährige unterschrieb jetzt beim Buxtehuder SV einen Ein-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2018. "In Buxtehude finde ich Bedingungen vor, die ich mir für meine Entwicklung vorstelle", so die Nationalspielerin. Und: "Ich fühle mich hier wohl."
BSV-Manager Peter Prior freut sich: "Wir wissen, dass wir mit den finanziellen Möglichkeiten anderer Top-Clubs allein nicht konkurrieren können. Umso mehr freut es uns, dass Emmi sich für das Gesamtpaket Buxtehuder SV entschieden hat." Mitentscheidend dürfte es auch sein, dass sich Emily Bölk so in Ruhe auf die Heim-WM im Dezember vorbereiten kann.
Seit ihrem Erstliga-Debüt 2014 hat sich die 1,82 Meter große Rückraumspielerin zur Stammspielerin und wichtigen Stütze im Bundesliga-Team des Buxtehuder SV entwickelt. Mit 118 Treffern avancierte sie in der vergangenen Spielzeit zur zweitbesten BSV- Werferin. In der laufenden Saison führt sie die Torschützenliste mit 69 Treffern an. Emily Bölk ist für den Buxtehuder SV und seinen Trainer Dirk Leun weitaus mehr als die torgefährlichste Spielerin im Team. "Sie ist eine Shooterin, die darüber hinaus aber auch mit einem hohen Maß an Spielfähigkeit ausgestattet ist. Das macht sie so wertvoll und begehrt", sagt Dirk Leun.
Mit dem Verbleib von Emily Bölk könne der BSV auch in der kommenden Saison auf eine Leistungsträgerinnen bauen. Leun: "Im Rückraum haben wir damit für die kommende Spielzeit ein Höchstmaß an personeller Konstanz geschaffen. Wir werden auch weiterhin ein großes Augenmerk auf ihre individuelle sportliche Weiterentwicklung legen, für die wir in Buxtehude sehr gute Rahmenbedingungen sehen."
Das Handballspielen erlernte "Emmi" als Vierjährige bei den BSV-Minis. Schnell zeigte sich, dass sie die Handball-Gene ihrer Mutter Andrea - Europapokal-Gewinnerin mit dem BSV, zweifache Olympia-Teilnehmerin und Weltmeisterin 1993 - in die Wiege gelegt bekommen hat. Richtig aufwärts ging es für das BSV-Talent allerdings nach ihrer Rückkehr vom einjährigen Auslandsaufenthalt auf der Sports-Academy im dänischen Viborg.