Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Sechs Reitpferde beim Brand zweier Scheunen in Bütlingen verbrannt

Über 130 Einsatzkräfte kämpften gegen zwei Großbrände (Foto: Feuerwehr)
thl. Bütlingen. Zwei landwirtschaftliche Gebäude brannten in der Nacht zu Mittwoch in Bütlingen nieder. Gegen 2:50 Uhr wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Elbmarsch zu einem Großbrand in Tespe gerufen. Bereits kurz nach der ersten Alarmierung der Feuerwehren Avendorf und Bütlingen musste die Alarmstufe auf Drei erhöht werden, da die ersten anrückenden Kräfte aus Bütlingen sich gleich zwei Gebäudebränden gegenüber sahen. Hierzu wurden die Feuerwehren aus Tespe, Marschacht und Oldershausen, sowie die Drehleiter der Feuerwehr Winsen zur Einsatzstelle beordert.
Bereits beim Eintreffen der Feuerwehren brannten die beiden benachbarten, landwirtschaftlichen Gebäude in voller Ausdehnung. Die beiden Gebäude - je ca. 10 x 30 Meter groß - dienten zum einen als Halle für landwirtschaftliches Gerät und Futtermittel, sowie als Stallung für sechs Reitpferde. Die Feuerwehren löschten mit insgesamt 13 C- und 2 B-Rohren, sowie der Drehleiter Winsen beide Gebäude im Aussenangriff. Für die Reitpferde kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie verendeten in den Flammen. Zwei angrenzende Wohnhäuser konnten durch den schnellen und massiven Einsatz der Feuerwehren jedoch gehalten werden.
Über 130 Einsatzkräfte waren über Stunden mit den Löscharbeiten beschäftigt und wurden auf Grund der Einsatzdauer und der niedrigen Temperaturen durch andere Kräfte abgelöst, die die weiteren Löscharbeiten übernahmen. Der Besitzer der Gebäude, sowie sein Sohn wurden mit Verdacht auf Rauchgasinhalation vorsorglich an den Rettungsdienst übergeben und zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Die, gerade in den Morgenstunden, stark befahrene Kreisstraße musste im Zuge der Ortsdurchfahrt Bütlingen für die Dauer der Löscharbeiten komplett gesperrt werden.
Was indes zu dem Brand führte ist noch unklar. Hier werden die Brandermittler der Kripo Winsen noch während der Nachlöscharbeiten ihre Arbeit aufnehmen. Auch die Schadenshöhe kann noch nicht betitelt werden. Sie dürfte jedoch im sechsstelligen Bereich liegen.
Bei vielen Bütlingern lösten die Brände böse Erinnerungen an eine Brandserie im September 2013 aus, die ein damals 17-jähriger Feuerwehrmann begannen haben soll. Der mittlerweile zu sechs Jahren Gefängnis verurteilte junge Mann hatte stets beteuert, nur einen der insgesamt sieben Brände gelegt zu haben. Schon damals hatten Zeugen nach einem Feuer von drei Personen geredet, die sie in Tatortnähe gesehen hatten...