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Wie kann Fredenbeck Energie sparen?

Straßenlaternen mit LED-Licht sind eine Möglichkeit, Energie in der Kommune zu sparen

Energiekonzept für die Samtgemeinde: In den Herbstferien wird die Richtung bestimmt

sb. Fredenbeck. Energiesparende Ampeln und Straßenlaternen mit LED-Technik, öffentliche Gebäude auf Niedrigenergie- oder Passivhausstandard, Wärmerückgewinnung und Fernwärme - seit Anfang des Jahres beschäftigen sich Verwaltung und Fraktionen in der Samtgemeinde Fredenbeck mit Möglichkeiten, langfristig Energie zu sparen und somit Budget und Klima zu schonen. Fördergelder für das Projekt wurden bereits beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit beantragt und bewilligt. In den Herbstferien Anfang Oktober sollen jetzt erste Weichen für das Energiekonzept gestellt werden.
Den Stein für das Energiekonzept ins Rollen gebracht hatte die Freie Wählergemeinschaft "Pro Bürger" mit einem Antrag an den Samtgemeinderat im August 2012. Die Idee stieß auf allgemeine Zustimmung. Die Samtgemeinde holte daraufhin die Expertin Ruth Drügemöller vom Verein "Klimawandel und Kommunen" aus Hannover ins Boot (das WOCHENBLATT berichtete. Sie steht der Samtgemeinde seitdem in Sachen Energiekonzept beratend zur Seite.
"Für den Antrag auf Fördergeld mussten Verwaltung und Fraktionen bereits viele Fakten ermitteln und ein Grobkonzept erstellen", sagt Ralph Loblich, stellvertretender Samtgemeinde-Bürgermeister von Fredenbeck. "Jetzt können erste Details besprochen werden." An dem Treffen in den Herbstferien nehmen Repräsentanten der im Samtgemeinderat vertretenen Fraktionen, Samtgemeinde-Bürgermeister Friedhelm Helk sowie die Fachbereichs- und Fachdienstleiter der Samtgemeindeverwaltung teil. "Gemeinsames Ziel ist, Energiesparmaßnahmen zu erarbeiten, die sowohl für die Kommune als auch für die Bürger sinnvoll sind", sagt Ralph Löblich.
• Der Bund trägt von den rund 10.000 Euro Beratungskosten für das Energiekonzept rund 6.500 Euro.
• Eine energetische Sanierungsmaßnahme in der Samtgemeinde Fredenbeck ist schon seit Längerem beschlossen und wird im kommmenden Sommer umgesetzt: Die 30 Jahre alte Geestlandhalle erhält ein neues Dach, neue Giebelwände, eine neue Beleuchtung und einen Brandschutz nach aktuellem Standard. "Nachdem wir bereits in der Planungsphase auf bauliche Probleme gestoßen sind, mussten die Arbeiten auf das kommende Jahr verschoben werden", sagt Ralph Löblich. Die Kosten in Höhe von 1,6 Mio. Euro hat die Samtgemeinde zwischen 2009 und 2014 in fünf Jahresetappen angespart.