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Mega-Plantage auf der Geest nimmt Form an

Viele Bäume wurden gepflanzt, Foliennetze über die Konstruktion aus Stangen und Seilen gespannt

Schon die halbe Anbaufläche ist mit Dachkirschen bepflanzt

tp. Schwinge. Ein landwirtschaftliches Pionier-Projekt auf der Stader Geest nimmt Gestalt an: die riesige überdachte Kirschplantage, die an der Bundesstraße 74/Höhe "Forstkamp" in Schwinge bei Fredenbeck errichtet wird (das WOCHENBLATT berichtete). Inzwischen ist die futuristisch anmutende Konstruktion aus Metallstäben und Seilen zu einem großen Teil mit einem Foliendach gedeckt und mit Netzwänden aus Kunststoff bespannt worden.
Unter den Planen wachsen - vor Wind und Wetter geschützt - beliebte Kirschsorten wie "Vanda" und "Regina", die Familie Werner vom gleichnamigen Spargelhof in Deinste für den regionalen Markt anbaut. Während sich Dachkirschen im Alten Land längst bewährt haben, ist die 23 Hektar große XXL-Plantage auf der Stader Geest bislang die einzige ihrer Art. Schon mehr als die Hälfte der Fläche ist bepflanzt. Auf einem Hektar stehen rund 900 Bäumchen.
Zum Schutz der Kirschblüten vor Nachtfrost wird das Dach im Frühjahr vor Beginn der Blüte über die Anbaufläche gespannt. Das Dach bewahrt das Obst außerdem vor Nässeschäden, Insekten und Vogelfraß.
Im kommenden Jahr sollen die Bäume erstmals einige Früchte tragen. Voraussichtlich in fünf Jahren wird jeder einzelne Baum seinen vollen Ertrag von geschätzten zwölf bis 15 Kilo pro Saison erbringen.