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Die „Rentner-Gang“ sorgt für mehr Bequemlichkeit

So macht eine Geschenk-Übergabe Spaß: Die Mitglieder des Fördervereins "Hexenhaus" haben die IGH-Gang zu einer Brotzeit eingeladen. Dabei kam auch die neue Sitzgelegenheit zum Einsatz (Foto: Förderverein Hexenhaus)

Mitglieder der Interessen-Gemeinschaft Hanstedt spenden „Hexenhaus“-Förderverein Sitzgelegenheit.

mum. Hanstedt/Wesel. Solche Geschenke nimmt man gern entgegen. Die Mitglieder des Fördervereins „Hexenhaus“ in Wesel hatten jetzt Besuch aus Hanstedt. Die Mitglieder der Interessen-Gemeinschaft Hanstedt (IGH) - von der Dorfgemeinschaft auch liebevoll „Rentner-Gang“ genannt - waren mit einer rustikalen Bank-Tisch-Kombination aus Eichenholz nach Wesel gereist.
„Das ist eine wirklich nette Geste“, freute sich Fördervereins-Mitglied Wolfgang Koch. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern hatte er eine kleine „Einweihungsbrotzeit“ vorbereitet. Die neue Sitzgelegenheit soll den Touristen und den Gästen von Trauungen zugute kommen. „Das ‚Hexenhaus‘ wird als Außenstelle des Hanstedter Standesamts sehr geschätzt“, so Koch. Jährlich finden dort bis zu 15 Trauungen statt.
• Die Hanstedter „Rentner-Gang“ wurde 2003 gegründet. „Inzwischen zählen wir 16 Mitglieder und haben ein Durchschnittsalter von 78 Jahren“, so Sprecher Klaus Schwanecke. Insgesamt hätten die Männer bislang etwa 150 Projekte realisiert. Gegenwärtig beschäftigen sich die Freunde mit der Instandsetzung einer Teich- und Parkanlage am „Homann´s Busch“ am Südrand Hanstedts.
• Das „Hexenhaus“ (Höllenhoff 1) ist ein denkmalgeschütztes Fachwerkgebäude im Herzen von Wesel. Der Ursprung geht auf das Jahr 1731 zurück. Zunächst diente es einem der größeren ortsansässigen Höfe als Backhaus. Derartige Bauwerke wurden im 18. Jahrhundert aus Brandschutzgründen am Ortsrand errichtet. Die heutige Form des Gebäudes kam durch spätere Nutzung für Wohnzwecke zustande. Der Name beruht auf der hexenhausartigen verwinkelten Bauweise. Die Bezeichnung des Standortes „Höllenhof“ weist auf die zahlreichen Stechpalmensträucher im umgebenden Eichenwald hin. Seit 2007 kümmert sich ein Förderverein um den Erhalt des Hauses.