Bitte klicken Sie zur Auswahl auf eines der folgenden vier Logos:

Stiftung sucht neuen Partner - Vorstand aus Hanstedt stellt bis zu 3.000 Euro für Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung

Suchen gemeinsam nach einem Projekt, das sie mit bis zu 3.000 Euro unterstützen möchten: Andrea Howe und Ralph Nickeleit

Gemeinsam mit dem WOCHENBLATT sucht die Carlé von Hobe und Grothe-Stiftung nach einem Projekt, das im kommenden Jahr mit bis zu 3.000 Euro unterstützt werden soll. Wichtig ist dem Stiftungs-Vorstand, dass das Geld Kindern zugute kommt und nachhaltig eingesetzt wird.

mum. Hanstedt. „Wir möchten gern helfen“, sagen Andrea Howe und Ralph Nickeleit unisono. Bereits 2002 hat das Hanstedter Ehepaar gemeinsam mit der Hamburger Juristin Christina Kukuk die Carlé von Hobe und Grothe-Stiftung gegründet. „Zweck der Stiftung ist die finanzielle Förderung der Kinderpflege und der Kinderfürsorge“, so Andrea Howe. Gemeinsam mit dem WOCHENBLATT sucht der Stiftungs-Vorstand nun nach einem Projekt, das im kommenden Jahr gefördert werden soll. Bis zu 3.000 Euro stehen bereit. Die Bewerber dürfen aus den Landkreisen Harburg und Buxtehude stammen.
In den vergangenen Jahren half die Stiftung unter anderem bei der Anschaffung von Fahrrädern für ein Kinderheim in Hamburg-Harburg. Außerdem finanzierte der Stiftungs-Vorstand einen Kombi, um jugendliche Rollstuhlfahrer in ihrer Mobilität zu fördern. Auch Lehrmittel für Kinder mit Migrationshintergrund wurden bereits angeschafft. Im vergangenen Jahr förderte die Stiftung die Installation einer Tast- und Sinneswand für sehbehinderte Kinder in Schenefeld bei Hamburg (Lebenshilfe) sowie die Renovierung und Einrichtung eines Medienraumes für Jugendliche in Vierhöfen. „Die Beispiele zeigen, dass wir versuchen, das Geld der Stiftung möglichst nachhaltig einzusetzen“, erklärt Nickeleit. Er räumt ein, dass die Stiftung noch nicht bekannt genug ist, dass sich Vereine von selbst bewerben. Häufig stammten daher Hinweise aus dem näheren Umfeld. Das soll sich mit dem Aufruf im WOCHENBLATT ändern. „Wir hoffen, dass sich Vereine melden, auf die wir sonst nicht aufmerksam geworden wären“, so Nickeleit. Er selbst ist quasi der Geburtshelfer der Stiftung. In seiner Funktion als Mitarbeiter eines großen Kreditinstituts beriet er unter anderem vermögende Personen, die ohne Erben waren. Eine seiner Kundinnen legte mit ihrem Erbe den Grundstein der Stiftung. „Der Dame lagen Kinder sehr am Herzen“, sagt Nickeleit. Aus diesem Grund unterstützt die Stiftung vor allem Kinder und Jugendliche.
• Wer sich für eine Förderung bewerben möchte, schickt eine Projektbeschreibung an Andrea Howe - entweder via E-Mail an andreahowe@web.de oder auf dem Postweg (Lindenallee 23a, 21271 Hanstedt). Wichtig ist, dass sich ausschließlich Vereine bewerben können, die die Kinder- und Jugendförderung in der Satzung verankert haben. Aus diesem Grund bittet der Stiftungs-Vorstand daraum, dass Bewerber eine Kopie der Vereinssatzung beizufügen. Einsendeschluss ist Montag, 30. November. Die Stiftung wählt aus allen Vorschlägen das Projekt aus, das im kommenden Jahr unterstützt werden soll. Auch die Förderung von mehreren Anträgen ist möglich. Fragen zur Stiftung beantwortet Andrea Howe gern via E-Mail.