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Neubau des Feuerwehrhauses Appel: "Entwässerung kniffelig"

Der Bau schreitet voran: Bezugsfertig soll das Feuerwehrgerätehaus im Sommer sein (Foto: mi)
Sachstand beim Feuerwehrgerätehaus Appel: Lehmiger Boden bereitet Sorgen

mi. Appel. Es ist einer der teuersten Neubauten in der Samtgemeinde Hollenstedt und war das erste "Großprojekt" der Verwaltung unter Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers: Der Bau des Feuerwehrgerätehauses in Appel gestaltete sich von Beginn an problematisch. Standortstreitigkeiten und später immense Verteuerungen überschatteten den Bau. Jetzt gab es im Feuerschutzausschuss einen Sachstandsbericht aus der Verwaltung.
Die gute Nachricht: Das Feuerwehrgerätehaus wird diesen Sommer fertig, die schlechte - jetzt gibt es Probleme mit der Entwässerung auf den Außenanlagen.
Es ist für die Samtgemeinde Hollenstedt ein Mammut-Projekt: Das neue Feuerwehrgerätehaus der Brandschützer in Appel, das auf einem 4.500 Quadratmeter großen Grundstück in Grauen entsteht, bietet Platz für drei Fahrzeuge, Umkleiden, ein Büro und zwei Schulungsräume. Die Kosten belaufen sich mittlerweile auf rund 950.000 Euro.
Hintergrund: Ursprünglich waren für den Bau 700.000 Euro angesetzt. Weil sich die Planungen allerdings über Jahre zogen und die Verwaltung bei der Ausschreibung versäumte, alle Gewerke gleichzeitig auszuschreiben, verteuerte sich das Projekt um rund 250.000 Euro.
Im Feuerschutzausschuss gab es jetzt die nächste Hiobsbotschaft. Während der Bau zügig voranschreite, gebe es jetzt Probleme mit der Entwässerung der Außenanlagen, erklärte dazu Samtgemeinde-Bürgermeister Heiner Albers auf Nachfrage des WOCHENBLATT. Lehmiger Boden, so hieß, verhindere das korrekte Abfließen des Wassers. Angst vor weiteren Kostensteigerungen brauche aber niemand zu haben, so der Samtgemeinde-Bürgermeister. Heiner Albers: "Der Landkreis ist an dem Problem dran. Der Bau wird dadurch nicht verzögert." Außerdem sei das Problem von vornherein bekannt gewesen. "Wir wussten, dass die Entwässerung des Grundstücks kniffelig wird, ich habe aber vollstes Vertrauen in die Expertise des Landkreises, das Problem in den Griff zu bekommen", erklärte Heiner Albers.