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Ehrenamtliche: Das feste Fundament im Sport

Kampfrichterwart Joachim Mehler (66) (Foto: oh)

LEICHTATHLETIK: 50 Kampfrichter im Leichtathletik-Kreisverband tragen zum Gelingen von Veranstaltungen bei

(cc). Als Zuschauer lassen wir uns auf den Sportplätzen und in den Turnhallen immer wieder gern von Höchstleistungen der Sportler faszinieren. Kaum einer denkt aber daran, was notwendig ist, um große sportliche Leistungen zu erzeugen. Was wären beispielsweise Kreistitelkämpfe der Leichtathleten ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer und ohne die Kampfrichter ? Sie sorgen dafür, dass die Starterlisten korrekt ausgefüllt sind, die Anlagen funktionieren, und die Ergebnisse richtig ausgewertet werden. Die Kampfrichterinnen und Kampfrichter haben viele und unterschiedliche Aufgaben an so einem Wettkampftag zu erfüllen. Die mit der Stoppuhr in der Hand sind die Zeitnehmer. Vorher hatte einer der Kampfrichter das Signal zum Laufen gegeben. Das ist der Starter, der dafür eine besondere Ausbildung bekam. Andere sitzen meist zu dritt nebeneinander und füllen viele Zettel an den einzelnen Stationen aus. Ihre Aufgabe ist es vor allem, genau zu beobachten und die genaue Reihenfolge der Läuferinnen und Läufer am Zieleinlauf aufzuschreiben. Denn ein Zielfoto gibt es bei kleineren Veranstaltungen nicht. Last but not least gibt es noch die Protokollführer und die Kampfrichter im Wettkampfbüro, die für die korrekte Erfassung der Leistungen und die Erstellung der Ergebnislisten zuständig sind. Mehr als 50 Ehrenamtliche im Alter zwischen 16 und 80 Jahren sind derzeit im Kreisverband Harburg-Land als Unparteiische im Einsatz. Joachim Mehler (66) aus Regesbostel ist der Mann, der seit mittlerweile 12 Jahren als Kampfrichterwart in der netten Gemeinschaft die Fäden zusammenführt. Joachim Mehler, der zugleich Bezirks-Kampfrichterwart und Lehrreferent für den NLV ist, hat es kürzlich geschafft, dass auch seine Ehefrau Hanne als neue lizenzierte Kampfrichterin dem aktiven Team angehört. Was ihn jung hält, ist die Bestätigung bei Sportveranstaltungen wirklich gebraucht zu werden. „Es ist besonders angenehm, mit so vielen vitalen Leuten im Team zu arbeiten,“ sagt Mehler. Auf die Frage nach den Eigenschaften eines guten ehrenamtlichen Kampfrichters antwortet er spontan: „Man muss den aktiven Athlet in den Mittelpunkt stellen – und nicht sich selbst.“ Obwohl Joachim Mehler momentan aus dem Vollen schöpfen kann, fehlen ihm noch einige Helfer und Kampfrichter für das Großereignis des Jahres: Für die Landesmeisterschaften der Leichtathleten, die am 8. und 9. Juni in Winsen stattfinden. Wer Lust hat dabei zu sein, sollte sich bei Joachim Mehler melden – telefonisch unter 04165-8511, oder per e-Mail: joachim.mehler@ewetel.net