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Die Arbeit kann jetzt beginnen

Regionalmanagerin Hanna Fenske erläutert den Ablauf zur Abstimmung über die Projektanträge (Foto: Naturpark Lüneburger Heide)

Naturparkregion Lüneburger Heide beschließt erste Fördermaßnahmen / 2,8 Millionen Euro stehen zur Verfügung.

(mum). Der Auftakt war vielversprechend! Olaf Muus, Vorsitzender der Naturparkregion Lüneburger Heide, eröffnete jetzt die fünfte öffentliche Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) in der Wassermühle Heiligenthal. Er machte deutlich, wie sehr er sich freue, mit der Arbeit zu beginnen. "Die ganze Naturparkregion hat lange auf diesen Tag gewartet. Endlich können wir unsere Leader-Regionalmanagerin Hanna Fenske begrüßen und die ersten vier Projekte auf den Weg bringen."
Laut Muus wird Fenske als Ansprechpartnerin für alle Fragen zum europäischen Förderprogramm das Team des Naturparks für die kommenden sieben Jahre unterstützen und gemeinsam mit vielen Akteuren unterschiedlichste Projekte auf den Weg bringen. Fenske ist Diplom-Soziologin und bringt viele Erfahrung mit. Sie war Regionalmanagerin für das "Südliche Nordfriesland". "Ich freue mich darauf, auch im Naturpark mit Leuten zusammenzuarbeiten, die sich für ihre Region engagieren."
Im Leader-Prozess stehen der Naturparkregion in den kommenden sieben Jahren 2.8 Millionen Euro zur Verfügung (das WOCHENBLATT berichtete). Die Bereiche in denen diese Gelder vergeben werden dürfen, hat die Region selbst festgelegt. Die Arbeitsgruppe setzt sich aus Vertretern der Kommunen und des Landkreises sowie aus Vereinen, Verbänden und Interessengruppen zusammen.
Eine finanzielle Unterstützung des Regionalmanagements hat die Arbeitsgruppe durch die Bereitstellung von Geldern für Öffentlichkeitsarbeit zugesagt. Das zweite Projekt stellte Hans-Joachim Menke (Gemeinde Egestorf) vor. Egestorf plant den Eingangsbereich des Dorfparks aufzuwerten. "Wir wollen einerseits die Qualität durch verkürzte Wartezeiten steigern und andererseits die Räumlichkeit nutzen, um die Vielzahl an Besuchern mit Informationen zu versorgen", so Menke. Die Zahl der Besucher des Barfußparks und des Aquadieses sei inzwischen auf mehr als 100.000 jährlich gestiegen.
Hilke Feddersen (Geschäftsführerin des Naturparks) stellte das Projekt "Dialog Kutsche" vor. "Die Kutschen der Lüneburger Heide sind weltbekannt und fehlen auf keiner Postkarte. Sie sind wichtig für die Region", sagt Feddersen. "Damit das auch so bleibt, strebt der Naturpark einen moderierten Dialogprozess an."
"Die etwa 30 anwesenden Mitglieder der Arbeitsgruppe nahmen ihre Aufgabe sehr verantwortungsvoll wahr", so Muus. "Es wurde viel gefragt und lebhaft diskutiert. Alle waren sich der schweren Aufgabe bewusst, denn mit diesen ersten Beschlüssen über Projektmittel schlagen wir die Pflöcke für die kommende Jahre ein."
•Die nächsten Sitzungen finden am 25. April und am 19. Oktober statt. Projektanträge, die in der kommenden Sitzung beraten werden sollen, müssen spätestens am 22. März der Regionalmanagerin Hanna Fenske vorliegen. Antragsunterlagen finden Interessenten im Internet (www.naturpark-lueneburger-heide.de). Hanna Fenske ist unter der Nummer 04171 - 693145 oder via E-Mail (hanna.fenske@naturpark-lueneburger-heide.de) zu erreichen.