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Kunst wird zum Erlebnis

Informierten über das Programm der "HeideKultour" (v. li.): Gabi Eiberg, Hagen Heigel und Wolfgang Könemann
 

Neuer Vorstand stellt "HeideKultour"-Programm vor / Mehr als 100 Künstler an 30 Orten sind beteiligt.

(mum). "Ich bin total begeistert, wie sich diese Veranstaltungsreihe in den vergangenen Jahren entwickelt hat", sagt Hagen Heigel. Als der Hanstedter Unternehmer erfuhr, dass die "HeideKultour" einen neuen Vorsitzenden sucht, zögerte er nicht lang. "Ich bin davon überzeugt, dass es richtig ist, sich für dieses einmalige Projekt einzusetzen." Seit 2014 gibt es die landkreisübergreifende Kulturinitiative "HeideKultour". Gabi Eiberg (Todtshorn) hatte die Idee, Künstler und Kunstinteressierte in einem größeren Rahmen zusammenzubringen. Inzwischen ist daraus ein echter Leuchtturm für die Region geworden.
Heigels Einsatz kommt genau zur richtigen Zeit, denn die Vorbereitungen für die "HeideKultour 2018" laufen auf Hochtouren. Mehr als 100 Künstler werden an mehr als 30 Orten in den drei Landkreisen Harburg, Heidekreis und Lüneburg den Besuchern drei abwechslungsreiche Wochenenden präsentieren. Diesmal finden die Veranstaltungen rund um den 1. Mai statt - konkret am Wochenende 28. und 29. April, am 1. Mai und am Wochenende 5. und 6. Mai. Die Veranstaltungsbroschüren werden in diesen Tagen verteilt und sind bei den Künstlern und Kulturstätten, den Tourist-Informationen und in den Rathäusern zu bekommen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich das komplette Programm als pdf-Datei im Internet herunterzuladen (www.heidekultour.de).
In diesem Jahr gibt es räumliche und zeitliche Schwerpunkte. Durch die Verteilung auf zwei Wochenenden und die Schwerpunktbildung können die Besucher alle Veranstaltungen besuchen. Am ersten Wochenende (28. und 29. April) liegt der Veranstaltungsschwerpunkt im Südwesten des Landkreises und im Landkreis Heidekreis. Allein in Otter stellen 23 Künstler ihre Werke aus. In Groß-Todtshorn sind es vier, ebenso in Volkwardingen. In Buchholz und Klecken kommen nochmals jeweils acht Künstler hinzu.
Viele der "HeideKultour"-Aussteller des ersten Wochenendes sind auch am 1. Mai dabei. Am Feiertag öffnet die Künstlerei Pöppinghaus in Handeloh ihre Türen und zusätzlich können die Besucher mehr als 50 Künstler in Schneverdingen und Umgebung besuchen.
Der Kulturverein Schneverdingen richtet seine "Offenen Werkräume" aus (www.kultur.hk). Am zweiten Wochenende (5. und 6. Mai) liegt der Veranstaltungsschwerpunkt im Raum Holm-Seppensen, Hanstedt, Salzhausen und Behringen. Allein 24 Künstler stellen in Hanstedt, Quarrendorf und Asendorf aus. Weitere acht in Holm-Seppensen, zwei Wörme und acht in Behringen.
"Genau das macht die Veranstaltungsreihe so attraktiv", schwärmt Heigel. "Die Künstler kommen aus ganz unterschiedlichen Landkreisen zusammen, um gemeinsam ihre Arbeiten zu präsentieren. Ein gutes Beispiel ist das Atelier von Heigels Frau Julia in Hanstedt. Am zweiten Veranstaltungswochenende kommen bei ihr im Atelierhaus und -Garten elf Künstler zusammen. Über seine Frau wurde der neue Vorsitzende auf die Veranstaltungsreihe überhaupt aufmerksam. "Es hat einfach großen Spaß gemacht, die vielen Besucher bei uns begrüßen zu dürfen Die Atmosphäre war einfach besonders", so Heigel.

Konzerte und Kulinarisches

Rund um die Ausstellungen finden interessante Konzerte, Lesungen und andere Aktionen statt. Am Samstag, 5. Mai, um 14.30 Uhr tritt beispielweise das Blasorchester der Musikschule Hanstedt auf dem "Geidenhof" in Hanstedt auf. Einen Tag später können die Besucher ab 18 Uhr ein ungewöhnliches Ukulelen-Konzert mit den "Eppendorfer Schlagsaiten" im "Alten Geidenhof" erleben. Auf dem Bio-Hof Wörme und auf dem Cassenshof in Inzmühlen geht es um kulinarische Köstlichkeiten. Wer schon immer wissen wollte, was ein Pop-Up-Restaurant ist, sollte das Team "Tabula Rasa" am 5. Mai in Wörme nicht verpassen (Tischreservierungen unter www.hofwoerme.de). Auf dem Cassenshof findet am 1. Mai das traditionelle Spargelfest statt. Die "Melker" sorgen für die passende musikalische Untermalung. Aber auch an anderen Ausstellungsorten wird Kaffee und Kuchen angeboten. Hagen Heigel selbst backt am 5. Mai Pizza in dem kleinen Backhaus neben dem Atelier seiner Frau.

Mehr Sponsoren gewinnen

Kurzfristig steht für Hagen Heigel, der im Vorstand von Wolfgang Könemann (Lüneburg) und "HeideKultour"-Initiatorin Gabi Eiberg (Todtshorn) unterstützt wird, die Organisation der aktuellen Veranstaltung im Fokus. Danach hat sich das Trio weitere Ziele gesetzt. Unter anderem soll eine neue Homepage entstehen. Zudem möchte Heigel, dass der Verein als Gemeinnützig anerkannt wird. Und er möchte verstärkt in die Mitglieder- und Sponsorengewinnung einsteigen. "Tatsache ist, dass die Veranstaltungsreihe eine Größe erreicht hat, die finanziell immer schwerer zu stemmen ist", so Heigel.