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Konkurrenz von "alten Kollegen"

Thomas Scharbatke

Vize-Posten an der Verwaltungsspitze der neuen Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten ist begehrt

tp. Oldendorf-Himmelpforten. Das Auswahlverfahren für die Stelle des Vertreters des Samtgemeindebürgermeisters von Oldendorf-Himmelpforten, Holger Falcke, läuft auf Hochtouren. Seit Anbeginn der Fusionsverhandlungen für die seit Jahresbeginn bestehende neue "Super-Kommune" auf der Stader Geest war der ehemalige Oldendorfer Samtgemeindebürgermeister Thomas Scharbatke als Verwaltungsvize vorgesehen.

Nach Streitigkeiten beschloss der Rat jedoch eine Stellenausschreibung. Neben Thomas Scharbatke bewerben sich nun zwei "alte Kollegen" auf den gut bezahlten Wahlbeamtenposten "Erster Samtgemeinderat".

Konkurrent Nummer eins ist Thorsten Liebeck, Fachbereichsleiter Bauen und Ordnung. Zweite lokale Anwärterin ist Ute Kück, Fachdienst-Chefin für Schulen, Tourismus und Finanzen. Ute Kück sagt: "Ich habe die fachliche Qualifikation, also kann ich mich auch bewerben." Thorsten Liebeck ist derzeit im Urlaub.
Auf WOCHELBLATT-Nachfrage reagiert Thomas Scharbatke auf das pikante personelle Gefüge wortkarg: "Kein Kommentar." Bereits vor einigen Wochen nannte er sich selbst den "Verlierer der Fusion".

Vorschlagsrecht für den Verwaltungsvize hat Holger Falcke, der sei jeher Thomas Scharbatke favorisiert. Doch der Samtgemeinderat, der am Montag, 2. Juni, 19.30 Uhr, im Rathaus in Himmelpforten tagt, muss zustimmen. Laut Ute Kück ist es offen, ob in dieser Sitzung bereits eine Entscheidung fällt.

Thomas Scharbatke genießt Rückhalt von Politikern aus den Reihen der CDU, der SPD, bei den Grünen und der Offenen Liste.

Doch noch laufen die Vorstellungsgespräche vor einem Auswahlgremium aus knapp zwei Dutzend Ratsmitgliedern. Es gibt weitere Bewerber von außerhalb.