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Impulse für den Unterricht

Bei der Bildungsmesse: (v. li.): Wolfgang Röhrs, Prof. Rolf Wiese (Museumsdirektor), Jutta Struck, Ina Rubelowski und Clemens Tandler (Imkerverein Kiekeberg)

mi. Rosengarten. Dass ein sogenannter außerschulischer Lernort nicht nur Schülern zugute kommt, sondern auch Lehrer und Schulleitungen hier noch ihren Horizont erweitern können, bewies jetzt das Freilichtmuseum am Kiekeberg. Das Museum ist seit 2011 wegen seiner besonderen pädagogischen und didaktischen Ausrichtung ein solcher außerschulischer Lernort im Bereich „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Jetzt organisierten das Museum und die Landesschulbehörde dort zum zweiten Mal eine Bildungsmesse für Lehrkräfte.

„Die Bildungsmesse versteht sich als ein Forum für außerschulische Bildungsangebote im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit“, sagt Ina Rubelowski, Koordinatorin für den Bereich Bildung und Nachhaltige Entwicklung (BNE) am Kiekeberg.
Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ zeigten dazu 14 Aussteller aus der Region den ca. 40 teilnehmenden Lehrkräften, wie sie Lernprozesse anregen und fächerübergreifend das Thema Nachhaltigkeit in den Unterricht einbringen können. Auf der Messe vertreten waren u.a. die Alfred Töpfer Akademie sowie die Zukunftswerkstatt Buchholz und der Imkerverein am Kiekeberg. Die Landeschulbehörde präsentierte dort ihr Projekt „Umweltschule in Europa“. Das Freilichtmuseum beteiligte sich gemeinsam mit den Landesforsten und dem Verein Naturschutzpark mit dem Projekt „Landwirtschaft früher und heute“. Auch Firmen waren auf der Messe präsent. Der Energieversorger EWE stellte das EWE-Energiemobil vor, das gebucht werden kann, um zum Beispiel Unterrichtseinheiten über Solarstrom lebendig zu gestalten.
Neben der Messe hörten die Pädagogen einen Fachvortrag zum Thema „Lernen lernen“, den Wolfgang Röhrs von der Landesschulbehörde hielt. Außerdem gab es verschiedene Workshops, die sich mit Fragen wie Ernährung oder Kleidung und Nachhaltigkeit auseinandersetzten.
„Die Schüler von heute werden als Entscheider von morgen vor große Herausforderungen gestellt. Mit dem Konzept ‚Bildung für Nachhaltige Entwicklung‘ sollen Schulen sie auf das Leben und Wirtschaften im 21. Jahrhundert vorbereiten. Die Bildungsmesse kann dafür wichtige Impulse vermitteln“, hob Jutta Struck von der Landeschulbehörde in Lüneburg die Bedeutung der Veranstaltung für die Schulen hervor.